Der Tag an dem die Mauer brach – Thomas R. P. Mielke

Einen Politthriller wollte Thomas Mielke schreiben, eine Utopie Westberlins in der nahen Zukunft. Aus der Warte der 1983 abgeschlossenen Ur-Fassung von „Der Tag an dem die Mauer brach“ ist ihm das sicher auch gelungen. Wer den Roman nach 1990 liest, bekommt jedoch zusätzlich noch Gänsehaut – greift er doch den Fall der Berliner Mauer auf. Für das Jahr 1987.

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Die Lösung der Ostküstenfrage – Alexander Keßler

Eine Nuklearexplosion zerstört die Kanareninsel La Palma. Die ins Meer abrutschenden Erdmassen verursachen einen Mega-Tsunami, der nahezu ohne Vorwarnung an der Ostküste Amerikas einschlägt. Dutzende Meter hohe Wellen fordern Millionen Menschenleben. Steckt hinter der Katastrophe in „Die Lösung der Ostküstenfrage“ die Rache eines ehemaligen Ostblock-Offiziers?

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Hell Fever – Peter Schattschneider

Ein Krimi zwischen Philosophie und Virtueller Realität ist Hell Fever – Höllische Spiele von Peter Schattschneider. Zwichen dem Neuen IS und einer Gruppe durchgeknallter Informatiker und Neurologen der pädophil veranlagte Hagen Goldberg dabei, den Mord an seinem Freund aufzuklären – und gerät dabei nicht nur zwischen die Fronten mächtiger Gegner, sondern auch zwischen die Fronten von Realität und Virtual Reality.

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Vakuum – Antje Wagner

Vakuum – Antje Wagner

Lange habe ich mich auf dieses Buch gefreut – jetzt lag es endlich oben auf dem Lesestapel: Vakuum von Antje Wagner.

Und ich muss sagen: ich fand es gut. Spannend geschrieben, atmosphärisch, kreativ. Aber ich bin natürlich auch parteiisch. Nicht nur, dass Antje Wagner aus Wartenburg stammt, dem kleinen Elb-Dörfchen, in dem viele meiner Abizeit-Freunde ihre Heimat haben – nein, Antje Wagner ist auch noch die große Schwester meines lieben Klassenkameraden Axel.

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Günther Krupkat – Die Unsichtbaren

Ich schicke gleich eines vorneweg: Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Warum? Ganz einfach: Die Unsichtbaren ist eine Mischung aus gutgedachter Zukunftsvision, ein wenig Liebesgeschichte und Agententhriller auf der Erde und im Weltraum. Continue reading „Günther Krupkat – Die Unsichtbaren“

Karl-Heinz Tuschel – Die Insel der Roboter

Kybernetik, Prozessautomatisierung, Robotik – das waren die Schlagworte des technischen Aufbruchs in der DDR, die die Überlegenheit des Sozialismus beweisen und den Kapitalisten eine lange Nase drehen sollten. Mitte der 1990er Jahre sind im Buch Die Insel der Roboter die sozialistischen Bruderländer im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe so weit, dass sie die „Stochastischen Roboter mit Emotionsschaltung und innerem Umweltmodell“ (STORO) auf den Markt werfen wollen. Continue reading „Karl-Heinz Tuschel – Die Insel der Roboter“

Andreas Eschbach – Solarstation

Spannung pur ist Solarstation von Andreas Eschbach. Was erst einmal wie eine gar nicht so ferne Utopie in der bemannten Raumfahrt klingt, entwickelt sich recht zügig in einen reinrassigen Thriller, der ein bißchen James Bond, ein bißchen Realität der nahöstlichen Glaubensterroristen ist. Continue reading „Andreas Eschbach – Solarstation“