Kategorie: Jugendbuch

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Start zur Unterwasserstadt – Rolf Ulrici – Monitor 4 (Original: „„Monitor“ startet zur Unterwasserstadt“)

Ein Jahr ist vergangen. Die Freunde kehren in den Ferien zurück an die Küste der Biskaya – und finden dort weder Professor Charivari noch Superhirn vor. Ihnen wird nur eine seltsame Warnung in Form eines selbstzerstörenden Briefes übergeben.

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Raumschiff verschollen – Rolf Ulrici – Monitor 3 (Original: Raumschiff „Monitor“ verschollen)

Aus dem Heimflug von der pazifischen Unterwasserstadt nach Marac wird es für Superhirn und seine Crew vorläufig nichts. Touristen belagern das Hochmoor, ein Anflug auf die Station von Professor Charivari ist damit unmöglich.

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Verfolgungsjagd im Weltall – Rolf Ulrici – Monitor 2

Weltraumfahrt, Unterwasserabenteuer, Telepathie – es geht rund in „Verfolgungsjagd im Weltall – Geheimer Start von Basis 2“ von Rolf Ulrici, dem zweiten Band der Monitor-Reihe.

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Geheimer Start – Rolf Ulrici – Monitor 1

Science Fiction für Jungs war eine ganz große Nummer in den 1960er und 1970er Jahren. Und wer sich mit dieser Thematik auf dem deutschsprachigen Markt beschäftigt, der kommt um einen Namen nicht herum: Rold Ulrici. Ich kenne ihn seit meiner eigenen Kindheit. Einer seiner „Käpt’n Konny“-Romane war das erste Buch, dass ich als ABC-Schütze gelesen und später in der Schule vorgestellt und rezensiert habe. Mit „Geheimer Start“ legt der Fließbandschreiber den Grundstein für zahlreiche weitere SF-Abenteuer. Und damit fangen wir auch schon an: Start ins Abenteuer!

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Vakuum – Antje Wagner

Vakuum – Antje Wagner

Lange habe ich mich auf dieses Buch gefreut – jetzt lag es endlich oben auf dem Lesestapel: Vakuum von Antje Wagner.

Und ich muss sagen: ich fand es gut. Spannend geschrieben, atmosphärisch, kreativ. Aber ich bin natürlich auch parteiisch. Nicht nur, dass Antje Wagner aus Wartenburg stammt, dem kleinen Elb-Dörfchen, in dem viele meiner Abizeit-Freunde ihre Heimat haben – nein, Antje Wagner ist auch noch die große Schwester meines lieben Klassenkameraden Axel.

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Das Geheimnis zweier Ozeane – Grigori Borissowitsch Adamow

Das supergeheime und supermoderne U-Boot „Pionier“ läuft in der Sowjetunion vom Stapel. Zusammen mit dem jungen Passagier Pawlik erforscht der Leser Das Geheimnis zweier Ozeane im gleichnamigen Buch von Grigori Borissowitsch Adamow.

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Werner Bender – Messeabenteuer 1999

Aus der Perspektive von 1956 erzählt Werner Bender in Messeabenteuer 1999 eine kindgerechte Utopie, die vor Science Fiction und aus heutiger Sicht Retrofuturismus nur so strotzt.

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Robert A. Heinlein – Pioniere im Weltall

Mit Pioniere im Weltall von Robert A. Heinlein habe ich sehr tief ins Regal amerikanischer Science-Fiction-Klassiker gegriffen. Das Büchlein, dass den Untertitel „Siedler auf Jupiter G4“ trägt, heißt ursprünglich Farmer in the sky – und das ist es auch: ein Wild-West-Siedlungsroman, der halt nicht in Kentucky spielt, sondern auf dem Jupitermond Ganymed.

Die Story um den jungen William J. Lermer und seinen Vater, die von einer absolut überbevölkerten Erde vor dürftigen Lebensmittelrationen fliehen, kommt dabei mit einer klaren Linie aus: die Familie, die sich plötzlich vergrößert (George, der Vater heiratet kurzfristig eine Frau mit zwölfjähriger Tochter), wird mit einem Interplanetaren Raumschiff zum Ganymed gebracht. (Ganz in der astronomischen Nähe spielte übrigens schon Zeit der Sternschnuppen von Herbert Ziergiebel)

Dort wird neben einem halbwegs passablen Terraforming auch Landwirtschaft eingeführt – und ganz nebenbei auch die Pfadfinderei. Als ein seltenes astronomisches Ereignis die Ganymed-Kruste zum Beben bringt, kommt es zur Katastrophe. Die Tochter, die sich eh nie akklimatisieren konnte, stirbt (ganz nebenbei) – und die tapferen Siedler geben sich große Mühe, autark zu werden, damit die Kolonie überlebt, wenn auf der Erde der unausweichliche Bevölkerungs-Reduzierungs-Krieg ausbricht.

Neben sehr viel Optimismus in Sachen technischer Umsetzbarkeit seiner Ideen bleibt Heinlein ein Kind seiner Zeit: klassische Rollenverteilung in der Familie, keinerlei Vision für die Gesellschaft an sich. Einzig Kapitän Hattie sticht etwas heraus: eine Frau, die (sehr ruppig) die Raumfähre zwischen interplanetarem Transportschiff und Ganymed fliegt. Auch sie bleibt aber als Charakter sehr unterentwickelt zurück.

Die Erwähnung der Pfadfinderei geht übrigens darauf zurück, dass das Buch ursprünglich als Fortsetzungsroman für die Pfadfinder-Zeitschrift Boy’s Life konzipiert war.

Fazit

Irgendwo zwischen Jugendbuch und erwachsener Science Fiction angesiedelt glänzt Heinlein durch einen sehr lesbaren Schreibstil – obwohl die Story aus heutiger Sicht teilweise sehr dünn ist.

Über das Buch Pioniere im Weltall

Pioniere im Weltall - Robert A. Heinlein - Buchcover - Illustration: Bernhard Borchert

Pioniere im Weltall – Robert A. Heinlein – Buchcover – Illustration: Bernhard Borchert

Ursprünglich ist Pioniere im Weltall im Jahr 1950 als Farmer In The Sky bei Charles Scribner’s Sons erschienen. Ich hatte das Vergnügen, im Hardcover der Gebrüder Weiss Berlin zu schmökern, mit einem Einbandentwurf von Bernhard Borchert erschienen ist.

Auf 263 Seiten darf sich Heinlein bei den Berliner Brüdern austoben.

Über den Autor Robert A. Heinlein

Robert Anson Heinlein wurde am 7. Juli 1907 in Butler, Missouri, USA geboren. Zwischen den Weltkriegen ging Heinlein an die Marineakademie in Annapolis und diente auf verschiedenen Schiffen der US Navy, bevor er 1934 wegen Tuberkulose seinen Dienst beenden musste. Er wird zusammen mit Isaac Asimov und Arthur C. Clarke zu den großen Drei der klassischen amerikanischen Science Fiction gezählt. Heinlein starb am 9. Mai 1988 in Carmel-by-the-Sea in Kalifornien, USA. Er war zwei Mal verheiratet und hinterließ keine Kinder.


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Hansjosef Theyssen – Joe, der Reporter

Das kleine Paperback-Büchlein von Hansjosef Theyssen ist mir mehr oder weniger zufällig in er Kiste voller Bücher in die Finger gekommen. Und da es zwei meiner Spezialinteressen (Afrika und Literatur über Journalisten) berührt, habe ich es natürlich zügig verschlungen. (mehr …)


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Otto Schöndube – Marokkanisches Abenteuer

Ein Marrokanisches Abenteuer verspricht Otto Schöndube dem jugendlichen Leser – und nimmt uns mit in das nordwestafrikanische Land in einer Zeit des Umbruchs, des Aufbruchs und der blutigen Auseinandersetzung zwischen Besatzern und Besetzten. Ins Jahr 1953 entführt uns der Autor durch den Protagonisten Hans, einen 13-jährigen deutschen Halbwaisen, der bei der reichen Tante in dem exotischen Land dem Cousin Gesellschaft leisten soll. (mehr …)