Der Damm gegen das Eis – Herbert Friedrich

Eine Baustellengeschichte ist Der Damm gegen das Eis von Herbert Friedrich. Aber nicht irgendeine Baustellengeschichte – sondern ein großes Tagebuch der ingenieurtechnischen Leistung an einem Großprojekt genau wie ein Tagebuch über die Entwicklung der Menschen, die an dem Bau mitwirken.

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Der Tag an dem die Mauer brach – Thomas R. P. Mielke

Einen Politthriller wollte Thomas Mielke schreiben, eine Utopie Westberlins in der nahen Zukunft. Aus der Warte der 1983 abgeschlossenen Ur-Fassung von „Der Tag an dem die Mauer brach“ ist ihm das sicher auch gelungen. Wer den Roman nach 1990 liest, bekommt jedoch zusätzlich noch Gänsehaut – greift er doch den Fall der Berliner Mauer auf. Für das Jahr 1987.

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Das Lied der fernen Erde – Arthur C. Clarke

Ich habe mich lange auf dieses Buch gefreut – und darin besteht ja auch immer eine Gefahr. Was ist, wenn es mir am Ende nicht gefällt? Um ein klitzekleines Fazit vorwegzunehmen: Das Lied der fernen Erde von Arthur C. Clarke hat mich nicht enttäuscht. 🙂

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Der Kontinent der Lügen – James Morrow

Der Kontinent der Lügen von James Morrow nimmt uns mit in eine ferne Zukunft, die gar nicht so anders ist, als unsere jetzige Zeit. Die menschliche (westliche?) Gesellschaft übt sich in Dekadenz – und wir gucken durch die Feder des Autors dabei zu.

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Das Gottesmahl – James Morrow

Gott ist tot. Echt jetzt. Kein Philosophengeschwafel. Sein Leichnam treibt im Atlantik. Und sterbende Engel kommen auf die Erde, um Kapitän Anthony van Horne zu beauftragen, die Leiche des Schöpfers in ein eisiges Grab zu legen. Das ist das Ausgangsszenario in Das Gottesmahl von James Morrow.

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Das Universum nach Landau – Karsten Kruschel

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition geworden, mich in der Weihnachtszeit mit einem Buch von Karsten Kruschel von unserer guten, alten Erde zu verabschieden und ins Universum aufzubrechen. In diesem Jahr hat mich Das Universum nach Landau gepackt – und es war wieder ein schöner Ausflug.

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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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Mittag 22. Jahrhundert – Arkadi und Boris Strugazki

Zehn Geschichten, ein Universum. Die Welt von Mittag 22. Jahrhundert, in der die Gebrüder Strugazki ihre Helden auftreten lassen, ist die Welt, wie sich die beiden russischen Brüder eine (kommunistische) Zukunft und den Weg dorthin bis ins 22. Jahrhundert vorstellen. Nein, keine Welt des „real existierenden Sozialismus“ – echter gesellschaftlicher Fortschritt, in dem der Erkenntnisgewinn der Menschheit höchstes Gut geworden ist. Aber ich greife dem Fazit schon vor – deswegen von vorn:

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