Karl-Heinz Tuschel – Ein Stern fliegt vorbei

Es ist und bleibt eine prima Zeit, in der Romane wie „Ein Stern fliegt vorbei“ (oder, wie er manchmal auch hieß: Ein Stern flog vorbei) geschrieben wurde. Die späten Sechziger: Der Weg in den Weltraum ist erkundet. Die Herausforderungen an die Menschheit reihen sich aneinander. Und da kann man als Autor auch mal geschwind ein paar Jahrhunderte überspringen und seiner Fantasie freien Lauf lassen. Continue reading „Karl-Heinz Tuschel – Ein Stern fliegt vorbei“

Alexander Kröger – Energie für Centaur

Sprachlich ist „Energie für Centaur“ sicher der stärkste Band der Centauren-Trilogie. In der braungraudreckigen Wüste des zweiten Planeten von Proxima Centauri schmeckt man beim Lesen förmlich den Staub zwischen den Zeilen. Kröger blickt wieder weit in die Zukunft, antizipiert gar die Entwicklung der E-Mail – die er „Postspeicher“ nennt. Ein unabhängiges Internet steht wohl aber zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht auf dem Plan. Dafür habe ich aber noch eine weitere Neuerung entdeckt, die mir so in der sozialistischen Gedankenwelt der Phantastik noch nicht untergekommen ist: Interplanetarer Sex. Der scheint zu funktionieren. Mehr wird aber nicht verraten. Continue reading „Alexander Kröger – Energie für Centaur“

Alexander Kröger – Das Kosmodrom im Krater Bond

Das geht schnell mit dem Aufbau des Spannungsbogens bis zum Dilemma: Die (menschliche) Bevölkerung des Mars, die seit 250 Jahren den roten Planeten kolonialisiert, wird von einer Flotte centaurischer Raumschiffe überrascht, die plötzlich auftauchen. Sie fordern den Mars. Und dabei wird dort doch gerade am neuen Kosmodrom gearbeitet. Continue reading „Alexander Kröger – Das Kosmodrom im Krater Bond“