220 Tage im Weltraumschiff – Georgi Martynow

Nach zahlreichen Büchern mit zeitgenössischer Science Fiction hat mich Georgi Martynow mit 220 Tage im Weltraumschiffmitgenommen in einen klassischen sowjetischen Roman derPrä-Astronautik. Zusammen mit drei anderen Kosmonauten erkundet Kommandant Kamow in seinem Raumschiff nicht nur den Planeten Mars, sondern auf seiner Reise dahin auch die Venus.

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Rendezvous mit 31/439 (Rama I) – Arthur C. Clarke

Er ist einer der großen Klassiker der (amerikanischen) Science Fiction: Arthur C. Clarke und sein Roman „Rendezvous mit 31/439“, oder „Rendezvous with Rama“ im amerikanischen Original.

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Mit dem Mountain-Bike im Himalaja – Norbert Ergang

Klein und rasch durchgelesen ist das Büchlein „Mit dem Mountain-Bike im Himalaja (mit Tips zur Vorbereitung“ von Norbert Ergang. Der seinerzeit aktive Polizist aus Süddeutschland unternahm mit seinem Bruder Reiner und seinem Freund Henning Wolters 1988 einen mehrwöchigen Fahrradtrip durch Nordindien.

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Die Augen der Blinden – Werner Steinberg

Drei Wissenschaftler gehen auf eine Forschungsreise in ein fernes Sonnensystem. Aber sie nehmen nicht nur ihre irdischen Probleme mit – sondern treffen auch auf der neuen Welt die Abgründe menschlicher, gesellschaftlicher Entwicklung. Um Die Augen der Blinden zu erschaffen, muss einer aus der Gruppe etwas Undenkbares tun.

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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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Gerichtstag auf EPSI – Richard Funk

Elf Lichtjahre von der Erde entfernt treffen in Gerichtstag auf Epsi Kapitän Lar und seine Crew auf einen bewohnten Planeten im System Epsilon Eridani. Das Vorauskommando wird dabei von einem Steinschlag überrascht. Viel größer als der Schreck über dieses Unglück ist aber, dass sie bald darauf auf Leben treffen. Außerirdisches Leben.

Und das sieht aus wie menschengroße Spinnen.

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Mittag 22. Jahrhundert – Arkadi und Boris Strugazki

Zehn Geschichten, ein Universum. Die Welt von Mittag 22. Jahrhundert, in der die Gebrüder Strugazki ihre Helden auftreten lassen, ist die Welt, wie sich die beiden russischen Brüder eine (kommunistische) Zukunft und den Weg dorthin bis ins 22. Jahrhundert vorstellen. Nein, keine Welt des „real existierenden Sozialismus“ – echter gesellschaftlicher Fortschritt, in dem der Erkenntnisgewinn der Menschheit höchstes Gut geworden ist. Aber ich greife dem Fazit schon vor – deswegen von vorn:

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Heinz Helfgen – Ich radle um die Welt

Der Krieg ist seit wenigen Jahren vorbei. Heinz Helfgen ist aus der amerikanischen Gefangenschaft heimgekehrt. In den Ruinen Westdeutschlands findet der Kriegsberichterstatter aber keinen Platz in den Redaktionen mehr. „Ich radle um die Welt“, denkt sich der Familienvater 1951 auf dem Arbeitsamt. Mit 3,80 DM in der Hosentasche startet er in Düsseldorf – die ganze Welt, rechtsrum. Der Gedanke wird zum Buchtitel. Und die nächsten zweieinhalb Jahre fährt Helfgen tatsächlich von Abenteuer zu Abenteuer. Continue reading „Heinz Helfgen – Ich radle um die Welt“