Flug in den Weltraum – Hans Dominik

Flug in den Weltraum von Hans Dominik beschreibt ein Wettrennen der Nationen bei dem Versuch, nukleare Strahlung als Antriebsquelle für Luft- und Raumfahrzeuge einzusetzen. Der Roman ist ursprünglich 1939/40 unter dem Titel „Treibstoff SR“ bei August Scherl in Berlin erschienen und ist damit der letzte der großen utopisch-technischen Romane des Meisters.

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Keimzeit – Sven Svenson

Die Story in Keimzeit, dem zweiten Band der Schattenspiel-Reihe von Sven Svenson, nimmt noch einmal an Fahrt auf. Tatsächlich beschäftigt sich der Onlinespiel-Süchtige Phillip nicht nur mit einer Phantasie-Welt – das Strategie-Game hat offenbar nicht nur eine Verbindung in die reale Welt, sondern findet tatsächlich vollumfänglich in der echten Welt statt.

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Der Tag, an dem die Sonne verschwand – Jürgen Domian

Von einer Sekunde auf die nächste ändert sich für den Fotografen Lorenz seine gesamte Welt. In Der Tag, an dem die Sonne verschwand, begleiten wir den Ich-Erzähler auf seinen Tagebuch-Seiten, die er führt, um nicht verrückt zu werden. Alle Menschen sind plötzlich verschwunden, nur die Toten sind noch da.

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Die Saat – Sven Svenson

„Die Saat“ hat Sven Svenson den ersten Teil der Schattenspiel-Serie genannt. Und eines kann ich gleich vorweg schicken: der deutsche Schriftsteller aus der Umgebung von Rostock hat sein Handwerkszeug im Griff: die Expositionen, kurzgeschichtenhaft und blitzlichtmäßig führen einige Charaktere ein, die auf den ersten Blick sehr wenig miteinander zu tun haben: Ethan, den Computer-Experten. Vincent, den frisch aus der Klinik entlassenen Psychopathen.

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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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Heinz Helfgen – Ich radle um die Welt

Der Krieg ist seit wenigen Jahren vorbei. Heinz Helfgen ist aus der amerikanischen Gefangenschaft heimgekehrt. In den Ruinen Westdeutschlands findet der Kriegsberichterstatter aber keinen Platz in den Redaktionen mehr. „Ich radle um die Welt“, denkt sich der Familienvater 1951 auf dem Arbeitsamt. Mit 3,80 DM in der Hosentasche startet er in Düsseldorf – die ganze Welt, rechtsrum. Der Gedanke wird zum Buchtitel. Und die nächsten zweieinhalb Jahre fährt Helfgen tatsächlich von Abenteuer zu Abenteuer. Continue reading „Heinz Helfgen – Ich radle um die Welt“

Motorradtour mit Bücherzelle

Was kann es schöneres geben, als ein Hobby mit dem anderen zu verknüpfen – und dabei auch noch seine besten Freunde zu besuchen. Ich habe das am Wochenende mal getan – und die Motorradtour so geplant, dass ich an sieben (!) öffentlichen Bücherzellen, also Tauschregalen mit bunter Literaturauswahl (wie ich sie hier in der Gegend zum Beispiel in Wörlitz oder Zschornewitz kenne) zum Mitnehmen, Dalassen und Tauschen, vorbeikomme.

Elbebrücke bei Tangermünde, Foto: Alexander Baumbach
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Natürlich begibt man sich als anständiger Büchertauscher nicht auf eine solche Tour, ohne genügend Tauschobjekte einzupacken. Die Satteltaschen meiner kleinen Varadero hatte ich jedenfalls mit 35 Bänden aus meiner Wäschekiste doppelter und übriger Bücher bestückt – darunter einige DDR-Science-Fiction-Klassiker, die ich mal in einer Kiste auf dem Flohmarkt mitgekauft hatte. Continue reading „Motorradtour mit Bücherzelle“

Bernhard Kellermann – Der Tunnel

Ein Jahr vor dem Beginn des ersten Weltkrieges, ein Jahr nach dem Untergang der Titanic legt Bernhard Kellermann einen Klassiker vor. Der Tunnel wird im Laufe der nächsten hundert Jahre in Dutzende Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt. Und dennoch ist er auch heute noch eine spannende Lektüre aus der Zeit, als der Menschheit technisch alles möglich schien – wenn nur ein eiserner Wille, Ingenieurskunst und das passende Kapital zusammenkamen. Continue reading „Bernhard Kellermann – Der Tunnel“

Fred Sellin – Wenn der Vater mit dem Sohn

„Wenn der Vater mit dem Sohn – Unsere Wanderung durch Deutschlands unbekannte Mitte“ hat der Autor und Journalist Fred Sellin die Geschichte einer siebenwöchigen Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze im Sommer 2008 mit seinem Sohn Robin genannt. Continue reading „Fred Sellin – Wenn der Vater mit dem Sohn“

Hansjosef Theyssen – Joe, der Reporter

Das kleine Paperback-Büchlein von Hansjosef Theyssen ist mir mehr oder weniger zufällig in er Kiste voller Bücher in die Finger gekommen. Und da es zwei meiner Spezialinteressen (Afrika und Literatur über Journalisten) berührt, habe ich es natürlich zügig verschlungen. Continue reading „Hansjosef Theyssen – Joe, der Reporter“