Schlagwort: Deutschland

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Der Tag, an dem die Sonne verschwand – Jürgen Domian

Von einer Sekunde auf die nächste ändert sich für den Fotografen Lorenz seine gesamte Welt. In Der Tag, an dem die Sonne verschwand, begleiten wir den Ich-Erzähler auf seinen Tagebuch-Seiten, die er führt, um nicht verrückt zu werden. Alle Menschen sind plötzlich verschwunden, nur die Toten sind noch da.

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Die Saat – Sven Svenson

„Die Saat“ hat Sven Svenson den ersten Teil der Schattenspiel-Serie genannt. Und eines kann ich gleich vorweg schicken: der deutsche Schriftsteller aus der Umgebung von Rostock hat sein Handwerkszeug im Griff: die Expositionen, kurzgeschichtenhaft und blitzlichtmäßig führen einige Charaktere ein, die auf den ersten Blick sehr wenig miteinander zu tun haben: Ethan, den Computer-Experten. Vincent, den frisch aus der Klinik entlassenen Psychopathen.

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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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Heinz Helfgen – Ich radle um die Welt

Der Krieg ist seit wenigen Jahren vorbei. Heinz Helfgen ist aus der amerikanischen Gefangenschaft heimgekehrt. In den Ruinen Westdeutschlands findet der Kriegsberichterstatter aber keinen Platz in den Redaktionen mehr. „Ich radle um die Welt“, denkt sich der Familienvater 1951 auf dem Arbeitsamt. Mit 3,80 DM in der Hosentasche startet er in Düsseldorf – die ganze Welt, rechtsrum. Der Gedanke wird zum Buchtitel. Und die nächsten zweieinhalb Jahre fährt Helfgen tatsächlich von Abenteuer zu Abenteuer. (mehr …)


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Motorradtour mit Bücherzelle

Was kann es schöneres geben, als ein Hobby mit dem anderen zu verknüpfen – und dabei auch noch seine besten Freunde zu besuchen. Ich habe das am Wochenende mal getan – und die Motorradtour so geplant, dass ich an sieben (!) öffentlichen Bücherzellen, also Tauschregalen mit bunter Literaturauswahl (wie ich sie hier in der Gegend zum Beispiel in Wörlitz oder Zschornewitz kenne) zum Mitnehmen, Dalassen und Tauschen, vorbeikomme.

Elbebrücke bei Tangermünde, Foto: Alexander Baumbach

href=“http://alexander-baumbach.de/wp-content/uploads/2018/06/Motorradtour-8.jpg“> Elbebrücke bei Tangermünde, Foto: Alexander Baumbach[/

Natürlich begibt man sich als anständiger Büchertauscher nicht auf eine solche Tour, ohne genügend Tauschobjekte einzupacken. Die Satteltaschen meiner kleinen Varadero hatte ich jedenfalls mit 35 Bänden aus meiner Wäschekiste doppelter und übriger Bücher bestückt – darunter einige DDR-Science-Fiction-Klassiker, die ich mal in einer Kiste auf dem Flohmarkt mitgekauft hatte. (mehr …)


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Bernhard Kellermann – Der Tunnel

Ein Jahr vor dem Beginn des ersten Weltkrieges, ein Jahr nach dem Untergang der Titanic legt Bernhard Kellermann einen Klassiker vor. Der Tunnel wird im Laufe der nächsten hundert Jahre in Dutzende Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt. Und dennoch ist er auch heute noch eine spannende Lektüre aus der Zeit, als der Menschheit technisch alles möglich schien – wenn nur ein eiserner Wille, Ingenieurskunst und das passende Kapital zusammenkamen. (mehr …)


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Fred Sellin – Wenn der Vater mit dem Sohn

„Wenn der Vater mit dem Sohn – Unsere Wanderung durch Deutschlands unbekannte Mitte“ hat der Autor und Journalist Fred Sellin die Geschichte einer siebenwöchigen Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze im Sommer 2008 mit seinem Sohn Robin genannt. (mehr …)


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Hansjosef Theyssen – Joe, der Reporter

Das kleine Paperback-Büchlein von Hansjosef Theyssen ist mir mehr oder weniger zufällig in er Kiste voller Bücher in die Finger gekommen. Und da es zwei meiner Spezialinteressen (Afrika und Literatur über Journalisten) berührt, habe ich es natürlich zügig verschlungen. (mehr …)


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Otto Schöndube – Marokkanisches Abenteuer

Ein Marrokanisches Abenteuer verspricht Otto Schöndube dem jugendlichen Leser – und nimmt uns mit in das nordwestafrikanische Land in einer Zeit des Umbruchs, des Aufbruchs und der blutigen Auseinandersetzung zwischen Besatzern und Besetzten. Ins Jahr 1953 entführt uns der Autor durch den Protagonisten Hans, einen 13-jährigen deutschen Halbwaisen, der bei der reichen Tante in dem exotischen Land dem Cousin Gesellschaft leisten soll. (mehr …)


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Karsten Kruschel – Vilm – Das Dickicht – Teil 3

Nun habe ich in wenigen Tagen einige Jahrzehnte Literatur verschlungen. Nicht nur, dass Karsten Kruschel einige Jahrzehnte mit dem Schreiben und Veröffentlichen der Vilm-Trilogie und damit auch des dritten Bandes Das Dickicht verbracht hat – auch auf dem Regenplaneten sind einige Jahrzehnte vergangen. (mehr …)