Befehl aus dem Jenseits – Thomas R. P. Mielke

„Befehl aus dem Jenseits“ – was wie ein Grusel-Groschenroman aus den 1950er Jahren klingt, ist eigentlich eine kurzweilig zu lesende Geschichte über extraterrestrische Intelligenz. Vier Erzählebenen treffen in dieser kurzen Geschichte von Thomas R. P. Mielke zusammen: drei sind irdischer Natur, eine vierte erzählt in der Perspektive eines Außerirdischen.

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Winterplanet – Ursula K. LeGuin

Der Gesandte der Ökumene Genly Ai lebt seit geraumer Zeit auf dem Winterplanet Gethen, einem Planeten, der eine viel kältere Atmosphäre als die Erde hat. Sein Auftrag: ein Bündnis mit dem von verschiedenen Menschenrassen bevölkerten Planetennetzwerk der Hainish zu erwirken. Dabei steht er vor der gewaltigen Herausforderung, die innerplanetarische Politik für sich zu nutzen – und die seltsame Geschlechtlichkeit der Gethenianer zu akzeptieren.

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Die Stimme des Herrn – Stanisław Lem

Forscher auf der Erde empfangen eine Neutrino-Strahlung, die offenbar ein Signal enthält. Handelt es sich um die Kontaktaufnahme einer fremden Zivilisation mit der Menschheit? Die Stimme des Herrn von Stanisław Lem beschäftigt sich mit der Entzifferung dieses Signals – und geht noch viel, viel weiter.

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Rocannons Welt – Ursula K. LeGuin

Ganz schmal ist der Grad zwischen Fantasy und Science Fiction in Ursula K. LeGuins erstem SF-Roman „Rocannons Welt“. Im Jahre 1966 erschienen ist er quasi die Geburtsstunde des Hainish-Zyklus – und bis heute ein wunderschönes, tieftrauriges Märchen in Raum und Zeit.

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Die Erzähler – Ursula K. LeGuin

„Im Anfang war das Wort“ – so steht es schon bei Johannes in der Bibel. Und um Worte, um Erzählungen und Geschichten dreht sich alles in Die Erzähler der amerikanischen Schriftstellerin Ursula K. LeGuin. Und nichts geringeres als eine Reise durch die Denkwelt einer Diktatur, auf den Spuren einer geschichtenbasierten Gesellschaft hat LeGuin hier aufgeschrieben.

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Unter uns die Nacht – Becky Chambers – Wayfarer III

Mit Unter uns die Nacht legt Becky Chambers den dritten Band der Wayfarer-Reihe vor. Und genau wie ihre beiden Vorgänger habe ich jede Seite des Romanes geliebt. Ihre Bücher sind wie eine Marzipankartoffel. Aber der Reihe nach:

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Rendezvous mit 31/439 (Rama I) – Arthur C. Clarke

Er ist einer der großen Klassiker der (amerikanischen) Science Fiction: Arthur C. Clarke und sein Roman „Rendezvous mit 31/439“, oder „Rendezvous with Rama“ im amerikanischen Original.

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Der Übergang – Gerd Frey

Ein Kolonistenschiff wird in „Der Übergang“ von Gerd Frey (Untertitel „Transition & Evolution 2.0) aus dem Routine-Tiefschlaf geweckt. Ein außerirdisches Raumschiff ist mit dem Raumschiff „Dali“ verbunden. Und irgendetwas ist furchtbar schiefgelaufen.

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Die Augen der Blinden – Werner Steinberg

Drei Wissenschaftler gehen auf eine Forschungsreise in ein fernes Sonnensystem. Aber sie nehmen nicht nur ihre irdischen Probleme mit – sondern treffen auch auf der neuen Welt die Abgründe menschlicher, gesellschaftlicher Entwicklung. Um Die Augen der Blinden zu erschaffen, muss einer aus der Gruppe etwas Undenkbares tun.

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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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