Mondstation Ovillon – Henry Walter

Hui, was für ein wilder Ritt! In Mondstation Ovillon von Henry Walter kommt neben Hard Science Fiction eine Menge Jules Verne, ein wenig Abenteuerroman, Gesellschaftsskritik und eine gehörige Portion Slapstick zusammen. Aber von vorn:

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Unter uns die Nacht – Becky Chambers – Wayfarer III

Mit Unter uns die Nacht legt Becky Chambers den dritten Band der Wayfarer-Reihe vor. Und genau wie ihre beiden Vorgänger habe ich jede Seite des Romanes geliebt. Ihre Bücher sind wie eine Marzipankartoffel. Aber der Reihe nach:

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Camp Concentration – Thomas M. Disch

Louis Sacchetti ist Kriegsdienstverweiger in den USA der späten 1960er Jahre. Das bringt ihn ins Gefängnis – und von dort wird er verlegt in ein anderes Verlies, tief unter den Rocky Mountains. Hier soll er Tagebuch führen über die grauenhafte Behandlung, die an den Gefangenen vollzogen wird.

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Der Tag der Auferstehung – Sakyo Komatsu

Vor dem Tag der Auferstehung kommt auch bei Sakyo Komatsu der Tod. Und der kommt gründlich. Die gesamte Weltbevölkerung stirbt an einer unerklärlichen Erkrankung. Alle? Nicht ganz. Ein kleiner Kontinent ganz im Süden des Globus, eingeschlossen von Frost und Eis, bietet rund 10.000 Überlebenden eine vermeintlich sichere Zuflucht.

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Rendezvous mit 31/439 (Rama I) – Arthur C. Clarke

Er ist einer der großen Klassiker der (amerikanischen) Science Fiction: Arthur C. Clarke und sein Roman „Rendezvous mit 31/439“, oder „Rendezvous with Rama“ im amerikanischen Original.

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Apokalypse Pallantau – Arno Endler

Apokalypse Pallantau von Arno Endler nimmt uns mit auf den kolonialisierten Exoplaneten Rannuiemmi, der in einigen hundert Jahren (von heute aus) Heimat für eine große Zahl von menschlichen Siedlern geworden ist. Die Bedingungen scheinen ideal: gutes Klima, viel Wasser, ertragreiche Böden sind wie dafür gemacht, Farmer zu versorgen. Bis der Planet beginnt, sich gegen die Eindringlinge von der Erde zu wehren?

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Der Übergang – Gerd Frey

Ein Kolonistenschiff wird in „Der Übergang“ von Gerd Frey (Untertitel „Transition & Evolution 2.0) aus dem Routine-Tiefschlaf geweckt. Ein außerirdisches Raumschiff ist mit dem Raumschiff „Dali“ verbunden. Und irgendetwas ist furchtbar schiefgelaufen.

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Wie ich Jesus Star Wars zeigte – Joachim Sohn

Um gleich eines vorweg zu schicken: Wie ich Jesus Star Wars zeigtevon Joachim Sohn ist ein Zeitreise-Roman, stellenweise extrem holprig, unglaubwürdig, ließ mir mehrfach die Gesichtszüge entgleisen und führte nicht nur einmal zu einem spontanen „Was soll denn das jetzt?“-Stoßgebet. Ich hätte gern einen zweiten Teil davon.

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Der elektrische Engel – Sven Haupt

Der elektrische Engel ist ein Episodenroman aus der Feder eines Akademikers. Und das merkt man ihm nicht an. Gott sei Dank!

Aber von vorn: In Der elektrische Engel begleiten wir in 15 Kurzgeschichten den Lebensweg von Bettina Calvin. Sie ist Psychologin und weltweit führende Expertin für künstliche Intelligenz. Und wird ständig von ihrem militärischen Arbeitgeber entführt, um die Dinge zu kitten, die Damen und Herren in Uniform verbockt haben.

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Die Ohnmacht der Allmächtigen – Heiner Rank

Die Ohnmacht der Allmächtigen von Heiner Rank sticht aus der Science Fiction der DDR hervor – und zwar nicht nur stilistisch, weil die Geschichte so schön bunt und üppig erzählt wird, sondern auch aufgrund der Fragestellungen, die in der phantastischen Literatur der 1970er Jahre in anderen Büchern ganz anders thematisiert wird.

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