Schlagwort: USA

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Camp Concentration – Thomas M. Disch

Louis Sacchetti ist Kriegsdienstverweiger in den USA der späten 1960er Jahre. Das bringt ihn ins Gefängnis – und von dort wird er verlegt in ein anderes Verlies, tief unter den Rocky Mountains. Hier soll er Tagebuch führen über die grauenhafte Behandlung, die an den Gefangenen vollzogen wird.

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Rendezvous mit 31/439 (Rama I) – Arthur C. Clarke

Er ist einer der großen Klassiker der (amerikanischen) Science Fiction: Arthur C. Clarke und sein Roman „Rendezvous mit 31/439“, oder „Rendezvous with Rama“ im amerikanischen Original.

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Meine Reise ins Überleben – Richard Wiener

Ich bin froh, dass ich Richard Wiener kennenlernen durfte. Bei einem Stadtfest „Luthers Hochzeit“ in Wittenberg hatten wir einen gemeinsamen Fototermin. Er vor der Linse, ich dahinter. Und aus irgendeinem Grund mussten wir noch auf etwas warten. Wir kamen ins Gespräch. Er, der Ehrenbürger der Lutherstadt, als Elfjähriger aus Wittenberg vertrieben, weil er Jude ist. Ich, der Pressefotograf der Lokalzeitung. Am Ende unterhielten sich zwei Wittenberger miteinander. Er mit 90 Jahren, ich Mitte dreißig. Ein kluger, erfahrener, weitgereister Mann. Charismatisch und unkompliziert.

Meine Reise ins Überleben - Richard Wiener - Buchcover
Meine Reise ins Überleben – Richard Wiener – Buchcover

In „Meine Reise ins Überleben – Von Unterdrückung und Vergebung“ schildert Richard Wiener seine Lebensgeschichte. 1927 wurde er in Wittenberg als Sohn jüdischer Eltern geboren, wuchs in der Lutherstraße auf. Als in der Reichspogromnacht ein wütender Mob vor der elterlichen Wohnung auftaucht, endet schlagartig seine Kindheit. Der Vater kommt ins KZ, Richard geht Monate später mit seinem Cousin Manfred auf eine Reise nach England. Dort holen ihn seine Eltern ein, bevor der Weg der Familie weiter in die USA führt. Richard wird 1945 Soldat: einen Tag, nachdem die Hiroshima-Bombe fällt. Über die Jugendjahre, Studium, Ehe und zahlreiche Reisen schließt sich der Kreis von Richard Wieners Lebensstationen, als er 1990 erstmals zurück nach Wittenberg kommt.

Letzte Woche haben wir mir ihm ein Video zum Gedenken an den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht gemacht, in dem er aus seiner Lebensgeschichte erzählt.

Richard Wiener spricht zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht in Wittenberg.

Fazit

„Meine Reise ins Überleben“ ist ein starkes Buch. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden regelrecht verschlungen. Die Schreibe ist flüssig, streckenweise hochpoetisch (wenn man sich vor allem die amerikanischen Ausflüge anschaut). Zum Ende hin wird die Aufzählung der Reisen etwas zäher, um dann aber bei der Rückkehr nach Wittenberg noch einmal sehr emotional zu werden.

Über das Buch „Meine Reise ins Überleben“

Ich habe eine Sonderauflage für die Landeszentrale für politische Bildung im Regal stehen. Unter der ISBN 978-3-942005-45-6 ist das Buch im Drei Kastanien Verlag Wittenberg 2014 in erster Auflage erschienen. Der Verleger Mario Dittrich ist ein guter Freund des Autors geworden. Er hat das Werk aus dem Amerikanischen übersetzt, wo es unter dem Titel „Survivor’s Odyssey, …from oppression to reconciliation“ im Jahr zuvor erschienen war. Zahlreiche Bilder aus der privaten Sammlung des Autors nehmen den Leser mit auf die Lebensreise von Richard Wiener.

Wer sich mehr für die Geschichte der Juden in der Lutherstadt Wittenberg interessiert, sollte sich den Namen Ronny Kabus merken. Er hat zur Thematik geforscht.


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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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Wolf D. Spiethoff – Besuch aus dem All

Eigentlich lässt sich die Geschichte von Besuch aus dem All in wenigen Sätzen zusammenfassen: Außerirdische besuchen zum ersten Mal die Erde. Trotz hartnäckigster Versuche wird keine verbale Kommunikation zwischen den „Kosmoniden“ und den Menschen zustande kommen. Trotzdem scheiden beide Zivilisationen friedlich voneinander – und nicht für immer. (mehr …)


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Heinz Helfgen – Ich radle um die Welt

Der Krieg ist seit wenigen Jahren vorbei. Heinz Helfgen ist aus der amerikanischen Gefangenschaft heimgekehrt. In den Ruinen Westdeutschlands findet der Kriegsberichterstatter aber keinen Platz in den Redaktionen mehr. „Ich radle um die Welt“, denkt sich der Familienvater 1951 auf dem Arbeitsamt. Mit 3,80 DM in der Hosentasche startet er in Düsseldorf – die ganze Welt, rechtsrum. Der Gedanke wird zum Buchtitel. Und die nächsten zweieinhalb Jahre fährt Helfgen tatsächlich von Abenteuer zu Abenteuer. (mehr …)


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Robert A. Heinlein – Pioniere im Weltall

Mit Pioniere im Weltall von Robert A. Heinlein habe ich sehr tief ins Regal amerikanischer Science-Fiction-Klassiker gegriffen. Das Büchlein, dass den Untertitel „Siedler auf Jupiter G4“ trägt, heißt ursprünglich Farmer in the sky – und das ist es auch: ein Wild-West-Siedlungsroman, der halt nicht in Kentucky spielt, sondern auf dem Jupitermond Ganymed.

Die Story um den jungen William J. Lermer und seinen Vater, die von einer absolut überbevölkerten Erde vor dürftigen Lebensmittelrationen fliehen, kommt dabei mit einer klaren Linie aus: die Familie, die sich plötzlich vergrößert (George, der Vater heiratet kurzfristig eine Frau mit zwölfjähriger Tochter), wird mit einem Interplanetaren Raumschiff zum Ganymed gebracht. (Ganz in der astronomischen Nähe spielte übrigens schon Zeit der Sternschnuppen von Herbert Ziergiebel)

Dort wird neben einem halbwegs passablen Terraforming auch Landwirtschaft eingeführt – und ganz nebenbei auch die Pfadfinderei. Als ein seltenes astronomisches Ereignis die Ganymed-Kruste zum Beben bringt, kommt es zur Katastrophe. Die Tochter, die sich eh nie akklimatisieren konnte, stirbt (ganz nebenbei) – und die tapferen Siedler geben sich große Mühe, autark zu werden, damit die Kolonie überlebt, wenn auf der Erde der unausweichliche Bevölkerungs-Reduzierungs-Krieg ausbricht.

Neben sehr viel Optimismus in Sachen technischer Umsetzbarkeit seiner Ideen bleibt Heinlein ein Kind seiner Zeit: klassische Rollenverteilung in der Familie, keinerlei Vision für die Gesellschaft an sich. Einzig Kapitän Hattie sticht etwas heraus: eine Frau, die (sehr ruppig) die Raumfähre zwischen interplanetarem Transportschiff und Ganymed fliegt. Auch sie bleibt aber als Charakter sehr unterentwickelt zurück.

Die Erwähnung der Pfadfinderei geht übrigens darauf zurück, dass das Buch ursprünglich als Fortsetzungsroman für die Pfadfinder-Zeitschrift Boy’s Life konzipiert war.

Fazit

Irgendwo zwischen Jugendbuch und erwachsener Science Fiction angesiedelt glänzt Heinlein durch einen sehr lesbaren Schreibstil – obwohl die Story aus heutiger Sicht teilweise sehr dünn ist.

Über das Buch Pioniere im Weltall

Pioniere im Weltall - Robert A. Heinlein - Buchcover - Illustration: Bernhard Borchert

Pioniere im Weltall – Robert A. Heinlein – Buchcover – Illustration: Bernhard Borchert

Ursprünglich ist Pioniere im Weltall im Jahr 1950 als Farmer In The Sky bei Charles Scribner’s Sons erschienen. Ich hatte das Vergnügen, im Hardcover der Gebrüder Weiss Berlin zu schmökern, mit einem Einbandentwurf von Bernhard Borchert erschienen ist.

Auf 263 Seiten darf sich Heinlein bei den Berliner Brüdern austoben.

Über den Autor Robert A. Heinlein

Robert Anson Heinlein wurde am 7. Juli 1907 in Butler, Missouri, USA geboren. Zwischen den Weltkriegen ging Heinlein an die Marineakademie in Annapolis und diente auf verschiedenen Schiffen der US Navy, bevor er 1934 wegen Tuberkulose seinen Dienst beenden musste. Er wird zusammen mit Isaac Asimov und Arthur C. Clarke zu den großen Drei der klassischen amerikanischen Science Fiction gezählt. Heinlein starb am 9. Mai 1988 in Carmel-by-the-Sea in Kalifornien, USA. Er war zwei Mal verheiratet und hinterließ keine Kinder.


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Wolfgang Jeschke – Planetoidenfänger

Das Büchlein Planetoidenfänger von Herausgeber Wolfgang Jeschke sammelt drei amerikanische Science-Fiction-Texte aus den 1960er Jahren.

Jonathan Blake MacKenzie – Planetoidenfänger (Anchorite)

„Die Story von den Menschen, die im Asteroidengürtel leben und arbeiten“ verspricht der Klappentext – und ist doch wesentlich mehr. Im Gürtel (also hinter dem Mars) hat sich eine menschliche Kolonie gebildet, die mit Hilfe von Anker-Expeditionen Meteoriten einfangen. Die eisenhaltigen werden zu Rohstoffen aufbereitet, mit Hilfe der Gesteinsbrocken wird gebundener Sauerstoff für die Kolonie-Raumstationen freigesetzt. Und die Gesellschaft der Kolonisten hat sich von der gesellschaftlichen Norm der Erde fortentwickelt: während auf der Erde die Gemeinschaft, der unerschütterliche Glaube an Wohlfahrt und die Macht der Vereinten Nationen im Vordergrund stehen, müssen sich Individuen im Asteroidengürtel dadurch beweisen, dass sie eine zeitlang den gefährlichen Beruf des Ankerers erlernen und ausüben. Nur so kann man sich in der Gesellschaft Achtung erwerben. Eine Untersuchungskommission von der Erde, die die Hohe Todesquote in der Ausbildung zum Ankerer untersuchen soll, stößt auf diese Diskrepanz. Und es bleibt spannend, zu lesen, wie beide Gesellschaften damit umgehen wollen.

Fazit

Interessante Fragestellung, textlich nett verpackt. Ich würde den Prozess gern weiter verfolgen.

Über den Autor Jonathan Blake MacKenzie

Jonathan Blake MacKenzie hatte nicht nur eine äußerst üppige Schaffenskraft beim Schreiben, sondern auch beim Ausdenken seiner Pseudonyme (Wikipedia zählt allein neun Namen auf, unter denen er veröffentlichte). Der Mann, der im richtigen Leben Randall Garrett hieß, wurde am 16. Dezember 1972 in Lexington, Missouri geboren und starb am Silvestertag 1987 in Waco, Texas.

Nach einem naturwissenschaftlichen Studium und einer kurzen Zeit im Marine Corps ging Garrett Anfang der 1950er Jahre nach New York, wurde freier Autor und war einige Jahre lang Hauptschreiber des Astounding Magazin.

Während einer langen Krankheit schuf seine zweite Frau Vicki Ann Heydron mehreren Fantasy-Romane aus der Gandalara-Reihe, die sie zusammen mit ihm konzipiert hatte, nach Exposés ihres schwer pflegebedürftigen Mannes.

Dean McLaughlin – Ein Falke unter Spatzen (Hawk among the sparrows)

Gottseidank mal eine Zeitreise-Geschichte, die ohne Paradoxon-Labyrinth auskommt. Auch wenn die Geschichte ein wenig nach dem Kinoklassiker „Der letzte Countdown/The Final Countdown“ mit Kirk Douglas klingt, wird hier nicht ein Flugzeugträger aus den 1970ern in den Zweiten Weltkrieg geschleudert, sondern ein Mach-4-Jäger beim einer Nuklearexplosion in die Endzeit des Ersten Weltkriegs.

Der amerikanische Pilot, der in Frankreich notlandet und bei einer fanzösischen Fliegerstaffel einen Landsmann trifft, will in den Verlauf des Krieges eingreifen und das deutsche Flieger-As Bruno Keyserling ausschalten. Nachdem er zehntausende Liter Küchen-Petroleum gefiltert hat, um seine Maschine aufzutanken, stellt er fest, dass die Draht-und-Stoff-Flieger für seine Waffentechnik und Sensorik unsichtbar sind. Mit buchstäblich äußerster Kraft (und Geschwindigkeit => Schockwelle) stanzt er dann die Deutschen am Ende doch aus dem Himmel.

Fazit

Nette Idee, aber ziemlich stümperhaft umgesetzt. Die Story hätte wesentlich mehr Potential. Und dass ein Jet-Pilot der US Air Force (oder CIA) das Prinzip eines Kolbentriebwerks in einem Flugzeug nicht (mehr) kennt, erscheint mir reichlich lächerlich.

Über den Autor Dean McLaughlin

Dean Benjamin McLaughlin (Junior, soviel Zeit muss sein) wurde 1931 als Sohn des Astronomen Dean B. McLaughlin geboren. Seine Novelle „Hawk among the Sparrows“ war für den Hugo-Award und den Nebula-Award nominiert.

Mack Reynolds – Geschäft ist Geschäft (Subversive)

Krass hellsichtig für eine Geschichte, die zuerst 1962 erschienen ist: eine Firma, die Befreier GmbH, kommt auf den amerikanischen Markt, die verspricht, Dinge des täglichen Bedarfs – etwa Seife – zu einem vergleichsweise spottbilligen Preis im Direktvertrieb an den Kunden zu bringen. Durch die Umgehung von Zwischenhändlern, Werbeabteilungen, Verpackungsdienstleistern etc. wird die enorme Preisdifferenz erzielt.

Für diese Geschäftspraktik beginnt sich zügig ein „Amt für Ökonomische Subversion“ zu interessieren – und schickt einen Schlägertrupp los, um die Befreier GmbH unter die Lupe zu nehmen. Damit soll das amerikanische Wirtschaftssystem, das auf dem Weg von der Produktions- zur Dienstleistungsgesllschaft ist, vor dem vermeintlichen Schädling geschützt werden. Und in der letzten Sekunden fallen die Hüllen: die Befreier GmbH ist ein echtes, amerikanisches Unternehmen, dass versucht, die Entwicklung zu „weitgehender Arbeitslosigkeit geschulter Arbeitnehmer, geplanten Verschleiß, gewerkschaftlichen Zwang, völlig überflüssige Leute einzustellen, und die Verschwendung der Arbeitskraft der überwältigenden Mehrheit der Arbeitnehmer an völlig unproduktive Beschäftigungen“ umzukehren. Und das Amt? Das untersteht Moskau. Und soll genau diese Auswüchse pflegen.

Fazit

Pfiffig. Und hellsichtig für eine Zeit, in der in Amerika tatsächlich noch Sachen hergestellt wurde – und nicht erfunden, um dann in China produziert zu werden.

Über den Autor Mack Reynolds

Dallas McCord „Mack“ Reynolds wurde am 11. November 1917 in Corcoran, Kalifornien geboren und starb am 30. Januar 1983 in San Luis Potosi, Mexiko).

Nach einer Zeit als Redakteur bei einer Lokalzeitung (Ups. Sympathischer Mann) war er bei IBM angestellt, fuhr für das Herrenmagazin Rogue durch Europa und Afrika und fuhr während des Zweiten Weltkriegs auf Handelsschiffen zur See.

In vielen seiner Geschichten beschäftigt er sich mit Gesellschaftsphilosophien.

Über den Herausgeber Wolfgang Jeschke

Wolfgang Jeschke wurde am 19. November 1936 im tschechischen Tetschen geboren und starb am 10. Juni 2015 in München. Neben seiner eigenen schriftstellerischen Arbeit ist er vor allem als Herausgeber von über 100 Science-Fiction-Anthologien nicht aus dem (west-)deutschen Science-Fiction-Kosmos wegzudenken.

Nach Werkzeugmacherlehre, nachgemachtem Abitur, Germanistik-, Anglistik- und Philosophie-Studium an der LMU in München folgte ein Buchhändlerpraktikum und eine Anstellung bei „Kindlers Literatur Lexikon“.

Dann kreuzten sich 1970 die Wege von Jeschke und Herbert W. Franke – woraus „Science Fiction für Kenner“ im Lichtenberg Verlag entstand. Am Jahresende 1972 ging er dann mit Franke zum Heyne-Verlag. Er gilt als prägender Kopf der deutschsprachigen Science-Fiction-Szene.

Über das Buch „Planetoidenfänger“

Planetoidenfänger - Wolfgang Jeschke (Herausgeber) - Buchcover - Illustration: C.A.M. Thole für Atelier Heinrichs, München

Planetoidenfänger – Wolfgang Jeschke (Herausgeber) – Buchcover – Illustration: C.A.M. Thole für Atelier Heinrichs, München

Mit der ISBN 3-453-30241-9 erschien Planetoidenfänger als Heyne-Buch Nr. 3364 im Jahr 1973 im Wilhelm-Heyne-Verlag München auf 142 Seiten. Die Originalerzählungen erschienen in ANALOG Science Fiction/Science Fact im Verlag The Condé Nast Publications, New York – ehemals ASTOUNDING, amerikanisches SF-Magazin, dass fast vier Jahrzehnte von John W. Campbell geleitet wurde. Die Übersetzungen im Büchlein stammen von Elke Kamper, Redaktion und Lektorat übernahm Günter M. Schelwokat. Den Umschlag gestaltete das Atelier Heinrichs mit einer Zeichnung von C.A.M. Thole. Der Verkaufspreis betrug DM 2.80. Das waren noch Zeiten! 😉


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Karl-Heinz Tuschel – Ein Stern fliegt vorbei

Es ist und bleibt eine prima Zeit, in der Romane wie „Ein Stern fliegt vorbei“ (oder, wie er manchmal auch hieß: Ein Stern flog vorbei) geschrieben wurde. Die späten Sechziger: Der Weg in den Weltraum ist erkundet. Die Herausforderungen an die Menschheit reihen sich aneinander. Und da kann man als Autor auch mal geschwind ein paar Jahrhunderte überspringen und seiner Fantasie freien Lauf lassen. (mehr …)


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Bernhard Kellermann – Der Tunnel

Ein Jahr vor dem Beginn des ersten Weltkrieges, ein Jahr nach dem Untergang der Titanic legt Bernhard Kellermann einen Klassiker vor. Der Tunnel wird im Laufe der nächsten hundert Jahre in Dutzende Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt. Und dennoch ist er auch heute noch eine spannende Lektüre aus der Zeit, als der Menschheit technisch alles möglich schien – wenn nur ein eiserner Wille, Ingenieurskunst und das passende Kapital zusammenkamen. (mehr …)