Die Sprache der Blumen – Sven Haupt

Die Sprache der Blumen von Sven Haupt ist ein Märchen. Ein klassisches Märchen, und gleichzeitig eine Science-Fiction-Geschichte, die ihresgleichen sucht. Es geht um nichts weniger als um den Kampf zwischen Gut und Böse, in einer geostationären Raumstation, die von künstlicher Intelligenz verwaltet wird, die offensichtlich gerade durchdreht.

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Apokalypse Pallantau – Arno Endler

Apokalypse Pallantau von Arno Endler nimmt uns mit auf den kolonialisierten Exoplaneten Rannuiemmi, der in einigen hundert Jahren (von heute aus) Heimat für eine große Zahl von menschlichen Siedlern geworden ist. Die Bedingungen scheinen ideal: gutes Klima, viel Wasser, ertragreiche Böden sind wie dafür gemacht, Farmer zu versorgen. Bis der Planet beginnt, sich gegen die Eindringlinge von der Erde zu wehren?

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Der Übergang – Gerd Frey

Ein Kolonistenschiff wird in „Der Übergang“ von Gerd Frey (Untertitel „Transition & Evolution 2.0) aus dem Routine-Tiefschlaf geweckt. Ein außerirdisches Raumschiff ist mit dem Raumschiff „Dali“ verbunden. Und irgendetwas ist furchtbar schiefgelaufen.

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Der elektrische Engel – Sven Haupt

Der elektrische Engel ist ein Episodenroman aus der Feder eines Akademikers. Und das merkt man ihm nicht an. Gott sei Dank!

Aber von vorn: In Der elektrische Engel begleiten wir in 15 Kurzgeschichten den Lebensweg von Bettina Calvin. Sie ist Psychologin und weltweit führende Expertin für künstliche Intelligenz. Und wird ständig von ihrem militärischen Arbeitgeber entführt, um die Dinge zu kitten, die Damen und Herren in Uniform verbockt haben.

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Marsmenschen – Anthologie von Klaus Walther

Wie ein kleines „Who is who“ der internationalen Science Fiction liest sich das Inhaltsverzeichnis von Marsmenschen: Stanislaw Lem, die Gebrüder Strugazki, Ray Bradbury und Kobo Abe tauchen darin auf. Insgesamt 14 Texte vereinigt Klaus Walther in dem Buch von 1967, ergänzt von acht Anmerkungen, biographischen Angaben, Quellen und Hinweisen.

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Karl-Heinz Tuschel – Die Insel der Roboter

Kybernetik, Prozessautomatisierung, Robotik – das waren die Schlagworte des technischen Aufbruchs in der DDR, die die Überlegenheit des Sozialismus beweisen und den Kapitalisten eine lange Nase drehen sollten. Mitte der 1990er Jahre sind im Buch Die Insel der Roboter die sozialistischen Bruderländer im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe so weit, dass sie die „Stochastischen Roboter mit Emotionsschaltung und innerem Umweltmodell“ (STORO) auf den Markt werfen wollen. Continue reading „Karl-Heinz Tuschel – Die Insel der Roboter“