Unter Vertrag

Das klingt hochtrabend, ich weiß. Aber ein gutes Bauchgefühl gibt es schon, wenn einem ein Profi, der schon seit Jahrzehnten im Geschäft ist, sagt, dass ihm einige meiner Bilder gefallen. So lernt sich langsam das Laufen – und ich freu mich wahnsinnig, dass Franz Roth so nett ist, einige meiner Fotos über seinen Bilderkanal via MECOM/APIS zu vertreiben und sich andererseits auch noch die Zeit nimmt, mir abends am Telefon noch Tipps, Tricks und Kniffe zu erklären.

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Jetzt mittendrin in der Saison

Tja, man kann auch am Telefon Interviews führen. Was dabei rauskommt, liest man morgen in der MZ:

Jetzt mittendrin in der Saison

Jetzt muss ich mir nur noch was einfallen lassen, Fototermine von daheim aus wahrzunehmen ;-)

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Lieblingsmusik

Ich liebe das digitale Zeitalter. War ich doch neulich im Independent in Wittenberg, um einen Milchkaffee zu trinken (so wie früher in der Abiturzeit) – und da höre ich über die Lautsprecher einer sehr entspannten, wohlklingen Formation beim Musikmachen zu. Iphone raus, “Shazaam” gestartet (das ist ein Programm, dass sich ein paar Sekunden lang ein Lied anhört und diesen dann anschließend identifiziert und einen Einkaufslink zu iTunes anbietet) – und anschließend gleich das Album “Dreams” von “The Whitest Boy Alive” gekauft. Dumm an der Geschichte war nur, dass jetzt mein Telefon eine permanente Onlineverbindung brauchte um das Album auch runterzuladen. Daran hatte ich natürlich nicht gedacht – und brauchte dann prompt noch ein Autoladegerät, weil der Akku nach drei Stunden Herunterladen im GPRS-Netz alle war.

Die Musik war es jedenfalls wert. Hier eine Hörprobe: “The Whitest Boy Alive – Don’t Give Up”

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Und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr…

…kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Bevor ein falscher Eindruck entsteht – heute war es wie gestern auch ruhig an der Front. Im Dienst ein gutes und langes Gespräch geführt, was einen Damm der Emotionalität eingerissen und zum nächsten Entscheidungsträger durchgeschwemmt hat. Tja – und heute abend dann zweieinhalb Stunden Telefonat mit einer Totgeglaubten (im übertragenen Sinne), was sehr aufbauend und tief war. Viele Übereinstimmungen unserer Philosophien und Perzeptionen. Ich liege also gar nicht weit ab vom “gesunden Menschenverstand” anderer Menschen.

Es tut gut, mit den Menschen zu sprechen. Es ist besser, als mit ihnen (über welche Techniken auch immer) zu interagieren.

Tiefer gehe ich auf die Problematik, die zwischen den Zeilen schimmert nicht ein, da dazu noch ein Verfahren schwebt.

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Wurde ja auch Zeit…

Ich hab heute nochmal mit dem Jugendamt telefoniert und darum gebeten, in Sachen Absprache für das kommende Wochenende zu vermitteln. Auf dem Heimweg vom Dienst hatte ich eine Sprachnachricht von der guten Frau, dass Mama die Rieke “wie besprochen holt”. Mit wem hat sie denn das besprochen? Mit mir jedenfalls nicht. Zumindest nicht, wann. Und vor allem nicht: wohin. Berlin ist ja definitiv erstmal gestrichen, solange die Mutmaßungen über die Kindesmißhandlung noch ungeklärt im Raume stehen.
Naja. Heute abend um 21.45 Uhr (!) hat sich das auch geklärt – aufgrund der Witterung lässt sie ihr Wochenende ausfallen und kommt nicht her.
Ohne Worte.

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Arbeit und frei – und Polizei!

Hab mir heute noch ein klein wenig Arbeit an Land ziehen (lassen). Vieles ging am Telefon – und ich hab in kurzer Zeit den zweiten sympathischen Bürgermeister hier in der Gegend kennengelernt.
Und Riekes Kieler Cousinchen war nochmal zu Besuch. Sehr entspannt.
Morgen früh fahre ich mit Rieke zur Polizei – man soll es kaum glauben, aber kaum zwei Wochen nach der Anzeige wird sie auch schon befragt…

- unterwegs geschrieben

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Weihnachtliche Grüße vom Familienanwalt

Andere Leute bekommen Weihnachtspostkarten (nicht, dass welche schreiben würde…), ich bekomme Post vom Anwalt.

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___
Und nun bin ich in Weihnachtsstimmung. Toll! Endlich geschafft! Wär ja auch gelacht, wenn ich mal an einem Heiligen Abend nicht mit negativen Gefühlen an das Restdrittel meiner eigenen, ehemaligen Familie erinnert würde.

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Unser Samstag

Wir haben den Tag heute mit einem sehr, sehr gemütlichen Frühstück bei den Großeltern begonnen. Das Wetter lockt momentan auch nicht wirklich nach draußen, als ich gestern abend um elf heimfuhr, hatte es minus 17 Grad. Dann haben wir bis zum Mittag gespielt: Mensch ärgere Dich nicht, Gänsebrett – und sogar Scharade mit Omi und Opi!
Und nach dem Mittagsschlaf sind wir ins HeideSpa nach Bad Düben gefahren- Endlich mal wieder nur zu zweit. Rieke und Papa. War auch mal wieder schön!

Heute abend rief dann die Mama an und wollte mich nochmal sprechen. Sie stimme dem Vorschlag für Weihnachten zu, den ihr die Dame vom Jugendamt übermittelt hat. Danke. Wie großzügig, dass ich mit meinem Vorschlag das Wohlwollen ihrer gnädigen *** finde. Aber wieso ließe ich keine Übernachtung zu?

Da ist mir dann der Kragen geplatzt und ich bin laut geworden. Statt mich mal direkt zu fragen oder mit mir zu sprechen, wie wir den Umgang an Weihnachten gestalten, kommt ein Vorwurf! ARRRRRRGGGGHHHHH! Womit habe ich solche geistigen Großtaten verdient?

Natürlich kann Rieke (wie jedes Jahr) vom ersten Weihnachtstag früh bis zweiten abends in Wittenberg bei ihr und ihren Großeltern bleiben. Hauptsache, S. ist nicht da. Aber das hätte man schon vor Wochen und Monaten klären und ansprechen können! Und nicht erst das Jugendamt mit einer (unvollständigen) Übermittlung gebraucht! Vielleicht lernt sie ja daraus, dass auch ich ihr hin und wieder mal einen Vorschlag am Telefon mache, der hörenswert ist. Und ihr nicht immer nur böses will…

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Weitere Maßnahmen wg. des Verdachts der Kindesmißhandlung

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

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Von Diskreditierungen und Strafverfahren

…kennst Du das Gefühl, wenn beim Karussel die eigene Schmerzgrenze erreicht ist – und dann die die Sirene, die Lichter und diese elend verzerrte Stimme kündigt an, dass es jetzt noch einen Zahn schärfer wird?

Nachdem ich mich heute morgen mit dem Jugendamt auseinandergesetzt habe und begann, meinen Schreibtisch in der Redaktion aufzuräumen, wurde ich zum Chef reingerufen. Eben gerade sei eine anonyme Anruferin im Sekretariat am Rohr gewesen, die sich darüber echauffierte, dass am Samstag beim Abschlusskonzert ein Praktikant gewesen sei. Dieser Alexander Baumbach. Ob man in der Redaktion nicht wisse, dass gegen den zwei Strafverfahren laufen würden…

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

Mir ist dummerweise von zwei Strafverfahren nichts bekannt. Seltsam nur der zeitliche Zusammenhang mit den Vorgängen des gestrigen Abends im Kalender. Und da es heutzutage ja eher ungebräuchlich ist, Flüche über andere Menschen zu verhängen, möchte ich der Anruferin (oder ihrem Auftraggeber) nur mit dem Alten Testament entgegnen:

Hosea, Kapitel 8, Vers 7:

„Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“

(Lutherübersetzung, revidierte Fassung von 1984)

Ich habe jedenfalls die passenden Maßnahmen dagegen ergriffen. Zum Verdacht der Kindesmißhandlung warte ich morgen noch die medizinische Untersuchung der Kleinen ab und werde dann anschließend Anzeige erstatten. Nur dann diesmal nicht mehr gegen Unbekannt.

Vielen Dank an den kompetenten, netten und hilfsbereiten Mitarbeiter beim Revierkriminaldienst Wittenberg! Wir sehen uns ja morgen wieder…

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