Koinzidenzen bei Konzertfotografien

Erschreckend, dass man mich schon vor Jahrzehnten kopiert hat:

Gefunden bei EinesTages – Zeitgeschichte auf SpiegelOnline

Und hier ist mein Original dieses Bildes, aufgenommen am letzten Wochenende beim Lutherrock in Wittenberg, erkennbar ist Neo Scope, der Sänger der Dessauer Düsterrocker von “Down Below”:

Die Bilder vom Lutherrock gibt es auch im Shop zum Download.

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Abmahnung? Ablachung!

Twitter, Spiegel Online und Google-Suchergebnis Nummer eins interessieren sich seit einigen Stunden für die kinderfreundliche sächsische Firma KOMSA. Zwei Blogger hatten eine Abmahnung der 1200-Angestellten-Firma mit 700 Mio Euro Umsatz erhalten, weil sie angeblich das Logo der KOMSA auf ihren Homepages benutzt hätten – dabei war dieses Logo nur im Firmennetzwerk durch einen dort installierten Adblocker zu sehen. Und die Rechtsabteilung hat ohne vorherige Rücksprache oder unabhängige Prüfung direkt scharf geschossen. Mit dem Erfolg, dass sie jetzt den Super-GAU in der Öffentlichkeitswahrnehmung erleben. Kein gutes Aushängeschild für eine Telekommunikationsfirma, wenn man sich so wenig mit Netzwerk-Technik und -Bugs auskennt:

Gestern Nachmittag erhielt ich von André Bienzeisler, Betreiber von 4phones.de per XING folgende Nachricht:

„…ich habe gerade eine Mail (mit angehängter Unterlassungserklärung) von der KOMSA-Anwältin erhalten, die zwar an mich adressiert, aber mit “Sehr geehrter Herr Windfelder” beginnt. Zufall oder hast Du auch Post von der Dame?“

Das macht mich natürlich neugierig, ich antwortete:

„Ooops, ich kenne KOMSA gar nicht und habe auch (noch?) keine Post bekommen. Um was genau geht es da?“

Daraufhin schrieb mir André:

„Es geht um die unerlaubte Nutzung des KOMSA-Logos. Du standest wahrscheinlich auch noch auf der Liste. Ich habe vorhin dort angerufen und bin vor Lachen bald vom Stuhl gefallen.“

Witzabmahnung von komsa an 100partnerprogramme.de » Affiliate-Marketing-Blog

Michael Stehmann zitiert in seinem Kommentar dazu vollkommen richtig Matthäus 26,52: “Wer zum Schwert greift, soll durchs Schwert umkommen.” – Ich füge noch Hosea 8,7 hinzu: “Denn Wind säen sie, und Sturm werden sie ernten”. Den berechtigten Sturm der Entrüstung und des Auslachens in der Blogosphäre – und dank Google News und Spiegel Online auch in der realen Nachrichtenwelt.

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Kamera komplettieren…

So, meine EOS 20D wird ja grad warmgeschossen – da fehlen natürlich noch ein paar Anbauteile. Der für mich obligatorische Handgriff ist da – ein Mantona aus Leder. Der fühlt sich jetzt erstmal nicht soooooo sicher an, wie sein Kollege an der 10D. Ich schieb das aber noch darauf, dass er mit dieser komischen Adapterplatte am Stativgewinde befestigt ist. Die Sache sieht vielleicht schon anders aus, wenn der Batteriegriff montiert ist. Den hab ich nämlich heute sehr günstig bei EBay ersteigert ;-)
Ich kann mir nicht helfen – aber mit so einem Akku-Anbau ist das gleich was ganz anderes. Ich meine nicht nur den zusätzlichen Strom oder den Hochformatauslöser. Darauf könnte ich im Extremfall auch verzichten. Aber das Komplettsystem ist schwerer, stabiler, liegt einfach besser in der Pranke. Und gleicht den Spielzeuglook moderner Spiegelreflexkameras aus.

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Meine Katzen können sich nützlich machen!

Der Spiegel berichtet in seiner Online-Ausgabe von einer nutzbringenden Anwendung für meine drei Stubentiger. Nach dem Impfen Anfang November werde ich ihnen also einen Nahkampfkurs angedeihen lassen – und spare mir dann anschliessend die Einbruchversicherung! Gut, ich muss ihnen dann noch angewöhnen, dass sie auch nachts im Haus herumtigern dürfen, aber das klappt schon:

Wenn die Raubkatze zum Wachhund wird: In einem Zoo in Calgary hat ein junger Tiger ein Einbrecher-Duo zur Strecke gebracht. Die beiden Männer mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Kanada: Tiger attackiert Einbrecher in Zoo – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

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Schon wieder Zwischenfall in Frankfurt

Nun, was is’n da los? Und noch kein einziger Fluglotse ist für diesen neuerlichen Skandal in Rhein/Main International Airport gefeuert worden! Das ist ja eigentlich fast schon ein neuer Skandal!

Der Schlepper hatte den Angaben zufolge den leeren Jumbo der Thai International auf eine andere Position ziehen wollen. Dabei habe sich die Schleppstange gelöst, und die Maschine sei auf das Fahrzeug gerollt, sagte der Sprecher.

Frankfurter Flughafen: Jumbojet rammt Schlepper – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Reise

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Fernbeziehungen im Spiegel

Tja…da schreibt der SPIEGEL mal wieder aus der Seele:

Die Fernbeziehung ist die Beziehung meiner Generation, in meinem Freundeskreis hat jeder mindestens eine gelebt, genossen und erlitten, auch ich kenne mich aus mit Fernfreuden und Distanzschmerzen. 52 Prozent der Deutschen zwischen 20 und 35 Jahren sagen in der aktuellen SPIEGEL-Umfrage, sie hätten schon einmal eine Fernbeziehung geführt.

ICE-Love: Das Geheimnis der Fernbeziehungen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – UniSPIEGEL

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Lauschangriff auf Fluglotsen!

Na, mal sehen was die Gewerkschaft und der Datenschutz und die Taubenzüchtervereine und sonstige systemrelevanten Interessengruppen in der Flugsicherung davon halten:

Abhöreinrichtung im Tower: Die Deutsche Flugsicherung startet ein Pilotprojekt, bei dem die Gespräche zwischen Fluglotsen mitgeschnitten werden. In Frankfurt hatte es kürzlich einen Fast-Zusammenstoß gegeben, als Lotsen gegen die Dienstvorschriften verstießen.

Flugsicherheit: Gespräche zwischen Fluglotsen sollen aufgezeichnet werden – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Reise

Ziel der Maßnahme: nicht nur Telefonate und Funk, sondern auch das im Raum gesprochene Wort soll aufgezeichnet werden, um unsaubere Absprachen im Nachhinein analysieren zu können. Aber erstmal trifft es die Langener…aber die mag ja irgendwie eh keiner…Mal sehen, wann und wie die Bundeswehr nachzieht.

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Doofes Internet

Hier im Hotel gibt es keins, und der WLAN-Hotspot gegenüber kostet Geld. Also kriege ich die guten Spiegelreflex-Bilder und Videos erst online, wenn wir a)drüben mal einen trinken oder b)zuhause sind.
Waren heute morgen schon ganz toll Baden und Schwimmen (brr, kalt) – und gestern abend sehr lecker hier imHotelrestaurant Essen. Danach haben wir einem Strassenmusiker gelauscht und waren mit einer Spielgefährtin von Rieke (2,5 Jahre) nochmal am Strand zu einem tollen Sonnenuntergang. Und als die Maus dann im Bettchen war, gab es kalten Sekt und Wasserpfeife auf dem Balkon. Sehr toll.
Und nach 24 Stunden bin ich schon in schönster Urlaubsstimmung und im Runterfahren zumTiefenentspannungsprogramm. Wir brauchen nur mal noch nen Geldautomaten, ich bin totally out of Cash…

— unterwegs geschrieben

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Rezension: Die Stufen der Liebe

So. Durch.

Dieses Buch ist mir schwergefallen. Ich kannte den Rückentext. Der Autor Rupert Martell hat mir ein freies Rezensionsexemplar zukommen lassen. Der Stoff interessiert mich (alleinerziehender Vater findet sich in der Welt der nachehelichen Beziehungen wieder – und (wird ge-)scheitert). Und doch habe ich mich monatelang vor dem Lesen gedrückt – weil ich Angst hatte, es mit einem Kitschroman zu tun zu bekommen, der meine Erlebniswelt der letzten beiden Jahre banalisiert und neben Rosamunde Pilcher und andere Groschenheftchen einreiht.

Soviel vorab – ich hab mich umsonst gefürchtet.

Ich erspare mir hier eine längere Inhaltsangabe. Wer die haben möchte, kann sie hier auf Ruperts Homepage erfahren. Ich möchte grundsätzlich über das Buch und mich berichten.

Da schreibt ein mitten im Leben stehender Mann davon, wie eben dieses nach und nach zerbricht. Bis er plötzlich mit einem Paukenschlag in einer anderen, einer schlimmen Realität ankommt. Über die Phasen der Trauer und des reinen Funktionierens wird schnell berichtet. Und plötzlich befand ich mich beim Lesen der Stufen in einem Spiegel.

Nur dass ich mich nicht im Protagonisten, sondern in der bindungsscheuen Felizitas wiedergefunden habe. Sie scheut sich davor, in eine enge Beziehung zu treten – es ist immer alles “zu früh” für sie. Und über den weiteren Verlauf des Buches lerne ich, dass der eigentlich perfekte Mann für sie (Norbert) gar nicht zu ihr passt – weil sie mit der Perfektion nicht glücklich ist. Und ich habe festgestellt, dass vieles davon auch auf mich – zumindest im Moment – auch zutrifft. Und ich hab durch die Sichtweise, die ja quasi von außen mein Buchpendant blickt, vieles über mich selbst gelernt – und wie ich auf andere Menschen wirken muss.

Auch interessant finde ich die Gedanken zum Thema Patchworkfamilie (Norbert und Felizitas sind beide alleinerziehende Eltern von jeweils einer Tochter). Er beschreibt hier sehr anschaulich viele Schwierigkeiten, zwei Menschen in ihrer Beziehung zueinander zu festigen, die eigentlich aus einer Vierecksbeziehung besteht. Mit vielen Chancen, aber noch mehr Risiken behaftet – was die Gefahr des Scheiterns, aber auch die Hoffnung auf ein Gelingen sehr authentisch wiedergibt.

Rupert schreibt in einem wahnsinnig gefühlvollen, intelligenten Ton. Das ganze Buch geht von vorn bis hinten mit seinen literarischen und philosophischen Anspielungen, Zitaten und Querverweisen von einem hohen allgemeinen Bildungsstand des Lesers aus. Und das macht allein schon sprachlich riesigen Spaß – er geht sogar so weit, in seinen vielgebrauchten Querverweisen und Zitaten Stellen aus der Bibel einzubinden und ihnen einen noch viel tieferen Sinn in seiner Geschichte zu geben.

Hier kommt es aber auch zu (wenn auch extrem seltenen – ist mir nur an zwei, drei Stellen aufgefallen) Schwachstellen, wenn einzelne Dialogteile zu konstruiert und aufgesetzt wirken. Aber was wäre ein gutes Buch ohne jeglichen Kritikpunkt?

Fazit: Ein großartiges Buch. Sprachlich und stilvoll im oberen Segment einzuordnen, realistische und tiefgängige Handlung. Wer mit dieser Materie schon mal am eigenen Leib zu tun hatte, sollte ein Leseabenteuer in die eigene Gefühlswelt riskieren.

Spannung: 4/5  (hab es an zwei Tagen gelesen) 

Anspruch: 4/5 (viele Literaturzitate)

Sprachliche Gestaltung: 5/5 (rundum gelungen)

Alltagswert: 4/5 (nach einer gescheiterten Beziehung…)

Sympathie (Autor, Protagonist): 5/5 (man wünscht dem armen Norbert von Herzen alles Gute!)

 

 

Mehr über den Autor Rupert Martell und seinen Roman erfährt man auf dessen Webseite.

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Ohne Plan ist auch ganz schön

Wiir haben heute wie geplant ganz ungeplant den Nachmittag in Angriff genommen. Endlich haben wir es auch mal geschafft, den Alaris Schmetterlingspark in Wittenberg heimzusuchen. Fazit? Durchwachsen. Wir waren ca. eine Stunde da (was auch vollkommen reicht) und haben einen tropischen Regenwald gesehen, der pflanzlich und schmetterlinglich ganz toll war. Etwas störend wirken sich die Hallen-Klempnereien an den Wänden aus, und ich war erstmal geschockt, wie viele tote Schmetterlinge da am Fußboden so rumliegen. Nach Lektüre der Infowände löste sich Rätsel dann aber recht schnellauf, so ein gemeines Schmettertier lebt nur so lang es muss, nämlich bis zur Eiablage. Liegt auch daran, dass die Biester ihre Nahrung nur als Raupe zu sich nehmen und dann als Ausgepuppter nix mehr.

Im Schmetterlingspark in Wittenberg

Der Eintritt hingegen war gesalzen. Für Rieke 3,50,- und für mich 6,50,- fand ich nicht wirklich preiswert. Dafür haben wir aber noch zwei andere Kinder getroffen und mit einer davon auch Freundschaft geschlossen.

Ich Vollidiot hab natürlich die Spiegelreflexkamera zuhause liegen lassen…

Sehr, sehr angenehmer Nachmittagsausklang fand dann noch bei einem Spaziergang am Bergwitzsee statt.

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