Der Wettbewerb ist abgeschlossen!

Die Frist für den Wettbewerb zur Nachbearbeitung der Fotos aus dem Irish Harp Pub ist beendet. Ich werde jetzt mal in mich gehen, alle Ideen nebeneinander legen und meine Entscheidung treffen. Rechnet bitte nicht in den nächsten paar Minuten damit – wohl eher am Donnerstag oder Freitag.

Bis dahin viel Spaß noch beim Kommentieren der eingereichten Vorschläge! Vielleicht hilft mir ja der eine oder andere Kommentar in der wirklich schwierigen Findungsphase?!?

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Neue Objektive…und eine schwierige Entscheidung

Ich liebäugele ja schon seit längerem mit einem dieser weißen L-Objektive von Canon. Und im März kommt das neue 70-200mm/f2.8 L IS II USM raus. Wem diese ganzen Abkürzungen nichts sagen: das ist ein ganz, ganz feines Teleobjektiv (also zum Sachen fotografieren, die weit weg sind…). Zumindest kann man es jetzt schon vorbestellen. Und damit müsste ja nach Adam Riese der Preis für ein gebrauchtes 70-200mm/f2.8 L IS USM (der Profi merkt: hier fehlt die “II”) sinken.

alt: und neu:

Das täte auch bitter not, denn die derzeitigen 1450,- wollen nicht so recht ins Budget passen. Und ein Weitwinkel (also, ein richtiges…) wollte ich auch haben. Da liebäugele ich grad mit dem Sigma 10-20mm/f3.5 DC HSM EOS. Das gibt es gebraucht für einen ganz vernünftigen Preis bei Amazon…

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Und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr…

…kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Bevor ein falscher Eindruck entsteht – heute war es wie gestern auch ruhig an der Front. Im Dienst ein gutes und langes Gespräch geführt, was einen Damm der Emotionalität eingerissen und zum nächsten Entscheidungsträger durchgeschwemmt hat. Tja – und heute abend dann zweieinhalb Stunden Telefonat mit einer Totgeglaubten (im übertragenen Sinne), was sehr aufbauend und tief war. Viele Übereinstimmungen unserer Philosophien und Perzeptionen. Ich liege also gar nicht weit ab vom “gesunden Menschenverstand” anderer Menschen.

Es tut gut, mit den Menschen zu sprechen. Es ist besser, als mit ihnen (über welche Techniken auch immer) zu interagieren.

Tiefer gehe ich auf die Problematik, die zwischen den Zeilen schimmert nicht ein, da dazu noch ein Verfahren schwebt.

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Jetzt muss ich auch noch aus Wien politisieren…

Man wird ja förmlich von den Ereignissen überrollt. Kaum ist man mal ein paar Tage nicht da, schon geht es in der Bundeswehr-Führungsetage rauf und runter: rückwirkender Rücktritt eines Bundesministers für Verteidigung als Arbeitsminister (Dr. Jung), Ruhestand von Staatssekretär Dr. Wichert – und jetzt geht auch noch der Vier-Sterne-General Schneiderhan. Dabei hatte ich mir so ein schönes Gespann vorgestellt: der besonnene und geradlinige oberste Militär mit dem pragmatischen und dynamischen jungen Minister.

Der 31. Juli 2010 war ursprünglich als sein letzter Arbeitstag geplant – bis er sich entschied, Loyalität lieber gegenüber militärischen Kollegen als dem Verteidigungsminister walten zu lassen. Er stellte sich bedingungslos vor Oberst Georg Klein und sagte im Oktober auf einen Nato-Bericht Bezug nehmend: “Das bestätigt nicht, dass durch den Luftschlag unbeteiligte Personen getötet wurden.” Dabei stand schon damals mehreren Berichten seiner Untergebenen, dass bei der Bombardierung Unbeteiligte getötet worden waren.Dennoch verteidigte er Oberst Klein. Während seiner gesamten Amtszeit stellte sich Schneiderhan stets vor seine Soldaten, sie waren ihm immer besonders wichtig. Der Einsatz der Soldaten in fernen Ländern sollten – so wünschte es der oberste Soldat – gesellschaftlich gewürdigt und anerkannt, Fehler Einzelner nicht zu Pauschalverurteilungen genutzt werden. Als 2006 deutschlandweit mit Abscheu über die Leichenschändung in Afghanistan diskutiert wurde, sagte Schneiderhan zwar, dieses Verhalten sei nicht akzeptabel – verurteilte aber die Kritik an der gesamten Bundeswehr. “Wir sind nicht davor gefeilt, dass [...] Einzelne sich fehl verhalten.”

Entlassung Schneiderhans: Deutschlands mächtigster Soldat scheitert an sich selbst | Politik | ZEIT ONLINE

Es ist traurig, dass wir in einer Zeit leben, in der es lobenswert in einer überregionalen Zeitung Erwähnung findet, dass sich ein hoher Militär schützend vor seine Truppe (hier den Oberst Klein) stellt. Wie oft habe ich in den letzten Jahren überlegt, ob nicht der eine oder andere Politiker, der sich “nur” hinter die Soldaten stellt das mit einer gezogenen Pistole tut. Die Bundeswehr unterliegt dem Primat der Politik. In der Demokratie ist es das Parlament, welches die Willensentscheidung (hoffentlich im Interesse der Wähler) herbeiführt, ob und wie lange ihre Armee in einem Einsatz Dienst tut. Dabei hat sie auch die Kontrolle über dortige Vorkommnisse durchzuführen.
Wenn die Kontrolle nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird ist das meines Erachtens nach ein Fehler des Kontrollierenden – nicht des Kontrollierten. Das sollten wir bei aller (möglicherweise berechtigten) Kritik an den Soldaten im Aus- wie im Inland immer im Hinterkopf behalten. Und leider ist auch eine Kritik am derzeitig amtierenden Minister in diesem Vorgang nicht möglich – das hat sein Vorgänger verzapft.

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Change her Life – eine Kampagne der SOS-Kinderdörfer

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Hunger. Kälte. Keine Bildung. Und keine Hoffnung auf Besserung. Das ist die traurige Realität für viele Kinder – und Erwachsene – auf unserem Planeten. Die SOS-Kinderdörfer haben sich zum Ziel gesetzt, Familien zu unterstützen, denen ein solches Schicksal droht. Hilfe, bevor die Kinder auf der Strasse landen. In den Entwicklungsländern ist die Situation schlimm – besonders betroffen sind vor allem Mädchen. Ihnen wird teilweise systematisch der Zugang zu Bildung, Berufstätigkeit und medizinischer Versorgung versagt. Oder sie werden möglichst früh verheiratet. Ohne Schule. Ohne Ausbildung. Ohne Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.
Diesen Kindern wird in den SOS-Dörfern geholfen. Ihnen wird die Kindheit bewahrt und die Möglichkeit gegeben, zur Schule zu gehen. Daneben wird den Eltern geholfen, auf eine wirtschaftlich stabile Basis zurückzukehren, damit sie sich möglichst schnell wieder selbst um ihre Kinder kümmern können – in einer liebevollen und sorgenfreien Umgebung. Die SOS-Sozialarbeiter kümmern sich um eine Soforthilfe: Saatgut, Kleidung, berufliche Ausbildung der Eltern.
Und damit man sich hier im fernen Europa (oder in Amerika, Dani!) ein Bild davon machen kann, was mit einer Spende an die Einrichtung geschieht, haben sich die SOSler etwas ausgedacht. Die Kampagne Change-her-Life.com vermittelt auf spielerische Art und Weise einen Einblick in die Hilfestellung, die vor Ort geleistet werden kann. Wie in einem Rollenspiel entscheidet man die Entwicklung der anfangs vierzehnjährigen Imara mit. Hintergrundinformationen erleichtern die Entscheidung.

Aufgepeppt wird das Ganze durch eine Reihe gutgemachter und informativer Videos zur Kampagne. Und getreu dem Motto: “Tue Gutes und rede darüber” kann man auf der Spendenseite auch seinen Namen angeben und wird dann auf der Seite veröffentlicht (anonym zu spenden gilt natürlich auch).

Ich als Blogger bin natürlich immer daran interessiert, dass meine Message auch möglichst weit herumgetragen wird. Diese Aktion hat meines Erachtens nach verdient, dass sie einen möglichst großen Addressatenkreis erreicht – und macht es auch meinen Lesern leicht, sie weiterzuverbreiten. Wie? Ganz einfach! Wer mag, kann gern über die Aktion berichten: über die Facebook-Seite der SOS-Kinderdörfer hab ich ja schonmal geschrieben (Fan werden!) – und ein Video bei YouTube findet sich natürlich auch:

hier ist der Link zum Video: http://www.youtube.com/soskd#p/u/9/_baeIXl2r1g

Bei Twitter darf man natürlich auch gern über diesen Artikel oder das Projekt “Change her Life” berichten!

Weitere Informationen gibt es unter Change-her-life.com

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Termin beim Scheidungsanwalt

…war heute. Seit dem ersten September gibt es das neue FamFG in Deutschland (der geneigte Leser von daddyz.de mag sich erinnern…) – und prompt stellt sich heraus, dass der Anwalt der Gegenseite das offensichtlich noch nicht kennt und ihren Scheidungsantrag hübsch nach altem Muster ans Amtsgericht in Wittenberg gibt. Was dieses natürlich auch prompt bemängelt…
Ansonsten gab es für mich nicht allzuviel Aufregendes – nur ein paar Verständnisfragen, die geklärt werden mussten. Und natürlich Smalltalk – immerhin sind wir ja über dreizehn Ecken auch so gut wie verwandt.

Und als psychologische Stütze (neben der Kostenzusage der D.A.S. Rechtschutz-Versicherung über exorbitante 500 Euro in dieser Familienrechtssache (für alle Noch-Nicht-Geschiedenen: das ist ziemlich einzigartig in Deutschland, selbst meine Anwältin kannte keine Versicherung die in Familienrechtssachen soviel übernimmt) ist heute auch mein Weihnachtsgeschenk für mich angekommen!

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Reingefallen – Abzockfalle Online-Downloaden.de

Nachdem ich ja meinen Laptop an meinen Vater vermacht habe (s. Blogartikel vom Montag) war eine Neuinstallation des alten XP notwendig. Tja, und was gehört dann noch mit drauf? OpenOffice, Flash, der Firefox…und auch der Adobe Reader. Also, Google auf und Attacke. Eins der ersten Suchergebnisse angeklickt und los. Gut, ich hätte stutzig werden sollen, dass ich meine Adresse angeben soll – aber macht ja nix. AGBs von Adobe hab ich  schon hundertmal gelesen, in dem Eingabeformular auch kein Hinweis auf eventuelle Kosten: DOWNLOAD!

Und 24 Stunden später bekomme ich eine E-Mail:

Sehr geehrte/r Alexander Baumbach,

vielen Dank für ihre Anmeldung (IP: 217.234.116.184, Registrierungsdatum: 02.11.2009)
bei www.Online-Downloaden.de über www.Online-Downloaden.de?l=youtube. Wir freuen uns
sehr, Sie als Kunde begrüßen zu dürfen.

Da Sie nicht von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht haben, erlauben wir uns die
Rechnungsstellung für die bereit gestellte und erbrachte Dienstleistung für die
vereinbarte Vertragslaufzeit von 12 Monaten.

Nutzung von www.Online-Downloaden.de für 12 Monate – 84,00 Euro
——————————

————————————-
Bitte geben Sie bei der Zahlung folgende Informationen an:

Ihre Kundennummer: ODL205372
Ihre Rechnungsnummer: OD205372
——————————————————————-

Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag von 84,00 Euro bis zum
12.11.2009 auf die nachstehend angegebene Bankverbindung unseres
Factoring-Partners:

Kontoinhaber: Online Abrechnungen GmbH
Kontonummer: 9 68 92 07
Bankleitzahl: 200 100 20
Bankinstitut: Postbank AG

Bei EU-Überweisungen:
Iban: DE89200100200009689207
Swift/Bic: PBNKDEFF200

Verwendungszweck: Rechnung OD205372, Kunde ODL205372

Bei Fragen oder Beanstandungen zur Rechnung kontaktieren Sie uns bitte per Email
an Rechnung@Online-Downloaden.de oder telefonisch unter 0 180 – 5 88 90 98 – 0  *
(14 cent/Minute aus dem dt. Festnetz, andere Tarife aus Mobilfunknetzen, QuestNet).

Im Anhang finden Sie die Rechnung im PDF-Format auf unserem Briefpapier. Der
Anhang ist virenfrei. Sie benötigen den Adobe Acrobat Reader, um sich die
Rechnung anschauen zu können. Diesen können Sie hier downloaden:

http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html

Mit freundlichen Grüßen

Online-Downloaden-Service Ltd,
Rechnungsstelle

Support@Online-Downloaden.de
www.Online-Downloaden.de
……………………………….

Online-Downloaden-Service Limited

[ Brandshofer Deich 27 ]
[ 20539 Hamburg ]

Geschäftsführer: Michael Bardenhagen

Amtsgericht Hamburg: HRB 109 495
Umsatzsteuer ID: DE 264917925

Support-Zeiten: Mo – Fr von 09 – 18 Uhr
Servicetelefon: 0 180 – 5 88 90 98 – 0 ( 0,14 € / Minute )
Servicefax: 0 180 – 5 88 90 98 – 1 ( 0,14 € / Minute )

* (0,14 € / Min. aus dem Festnetz; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen, QuestNet)

Online-Downloaden-Service Limited
5 Jupiter House, Cavella Park
Aldermaston, Reading
Berkshire
United Kingdom RG7 8NN
Company No. 06825538

Niedlich daran: Der “Beweis”-Link verweist auf irgendeine Freeware von Youtube, und die hab ich doch gar nicht gezogen…

Nun google ich mal ein wenig, wie ich damit umgehen soll…:

Online-Downloaden.de ist dabei besonders perfide aufgebaut: Auf der Startseite wird groß und deutlich auf die anfallenden Kosten hingewiesen – doch wer über Ad-Words zu dem Portal gelangt, wird direkt auf die Anmelde-Seite geleitet, auf der der Hinweis nur noch sehr klein angebracht ist.

Online-Downloaden.de: Neues Abzock-Portal – News – CHIP Online

Und die Jungs und Mädels von “Frag einen Anwalt” haben auch schon über dieses Portal geschwätzt:

Eine
Klausel in den AGB oder versteckt im Fließtext irgendwo auf der
Internetseite, wonach die Dienstleistung doch kostenpflichtig sein soll
stellt eine unangemessene Benachteiligung i.S.d. § 307 BGB dar und ist
zudem schon unter dem Gesichtspunkt einer versteckten Klausel
unwirksam, mit der Folge, dass sich die Gegenseite nicht auf die
Kostenpflichtigkeit berufen kann.Es ist also kein kostenpflichtiger
Vertrag zustande gekommen. Theoretisch bräuchten Sie somit auch auf die
Zahlungsaufforderungen nicht reagieren.

Verwirktes Widerrufsrecht bei online-Download? Internet-, Computerrecht frag-einen-anwalt.de

Nun – ich werde die Sache wohl erstmal ruhen lassen und schauen, wie sich das entwickelt. Wenn eine gerichtliche Mahnung kommt, wird wohl meine Rechtschutzversicherung greifen. Wofür hat man die sonst auch (wenn sie schon nicht bei der Scheidung hilft…)

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Mozzarella von Zott

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Mozzarella von Zott – wenn das mal keine gute Idee ist!! Rieke mag ja alles, was irgendwie mit Milchprodukten zusammenhängt. Streichkäse, Scheibenkäse, Frischkäse – und jetzt ist es an der Zeit, auch mal Mozzarella auszuprobieren. Tomaten und “Brasilikum” mag sie ja auch schon – und jetzt ergibt sich auch die Möglichkeit, mal ein wenig italienisches Flair auf den Abendbrotstisch zu zaubern. Ich finde die Idee ja auch wahnsinnig süß, die neue Marke von Zott über eine Neuauflage von “Dingsda” bekannt zu machen. Ihr erinnert euch nicht mehr? Die Ratesendung von Max Schauzer, in der Kinder einen Begriff beschreiben sollten, ohne diesen dabei selbst zu nennen. Mein Gott, was habe ich das als Kind gern gesehen – und mir immer vorgestellt, wie es wäre, selbst da zu sitzen.

Schaut doch einfach mal selber rein beim Klick auf das Bild:

Zottarella heißt die Marke. Und seit 1926 kümmert sich die ursprünglich im Familienbetrieb geführte Molkerei um gesunde, qualitativ hochwertige Erzeugnisse. Die Familienfreundlichkeit des Unternehmens sieht man natürlich auch schön in ihrer neuesten Idee, Kinder zu Wort kommen zu lassen. So sind in der Reihe “Kinder erklären” sechs  Folgen des Dingsda-Revivals zu sehen. Die Kiddies erklären dabei Rezepte – und wie sie diese kochen würden, ohne den Namen des Gerichtes zu verraten. Am Ende der Folge gibt es dann immer die (meist überrraschende) Aufklärung.

Ich werde jedenfalls in den nächsten Tagen mal versuchen, hier in der kalten Hälfte Deutschlands noch ein wenig frisches Basilikum aufzutreiben. Tomaten und Zottarella sind bereits besorgt – und dann geht es frisch ran ans Werk!

Wenn ihr den Zottarella auch mal ausprobiert, könnt ihr ja mal hier oder direkt bei Zott ein Feedback hinterlassen. Immerhin ist die Maxime des Unternehmens, dass die Wünsche des Verbrauchers alle Entscheidungen bestimmen!

Was essen denn Eure Kinder am liebsten? Gibt es da auch exotische Vorlieben? Die Kommentarfunktion darf gern benutzt werden…

Mehr Informationen: http://www.zottarella.de

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Wahrnehmung und Wirklichkeit…

…liegen manchmal weit auseinander entfernt. Aber das fällt uns schwer, zu akzeptieren. Wir, die wir jeden Tag rational angehen, logische Entscheidungen treffen und mit Sicherheit davon ausgehen, dass das, was wir sehen und wahrnehmen, universalen Tatsachen entspricht, die – einem Naturgesetz gleich – unverrückbar feststehen. Für die ganze Welt. Für uns alle. Für mich. Für Dich.

Aber ist es nicht manchmal einfach so, dass wir in unseren kleinen Leben betriebsblind werden? Taub für das Gefühl, etwas nur für uns selbst zu empfinden…? Ich wage die Behauptung aufzustellen, dass wir in der überwiegenden Zahl der Fälle, in denen wir an der eigentlichen universellen Wahrheit vorbeiempfinden das noch nicht einmal durch puren Egoismus – oder besser Egozentrik – machen, sondern einfach aus Gewohnheit. Und wenn wir versuchen würden, wieder einmal öfter die Dinge aus der Sicht des anderen zu betrachten – wie ein Kind, das entdeckt, dass es nicht der Mittelpunkt des Universums ist – wir hätten zwar mehr (Denk-)arbeit vor uns. Aber der darauffolgende Mangel an Konflikten wäre ein angenehmer Seiteneffekt, oder?

Ich bin nicht der Mittelpunkt meiner Welt…

Ich bin nicht der Mittelpunkt der Welt…

Ich bin nicht der Mittelpunkt…

Ich…bin ein Teil der Wahrnehmung meiner Umwelt. Also sollte ich mich verdammt nochmal auch so verhalten.

Oder?

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Wochenende unter Segeln!

Habe mich Samstag mittag breitschlagen lassen, die JETTE nach Bergwitz zu ziehen. Keine Ausrede hat gewirkt: unsicherer Zustand der Anhängekupplung am Astra, Aufwand beim Maststellen, unfreundliches Personal an der Einsatzstelle, ungenügender Wind, unerfahrene Mannschaft. Nix. Ich wurde einfach überrumpelt. Glückwunsch! Chapeau! Danke dafür – es war eine richtige Entscheidung, mich zu meinem Glück zu zwingen!

Meine erste “Allein”-fahrt unter Segeln war auch perfekt wetterseitig vorbereitet. Windstärke um die eins bis zwei – mit längeren Flauten. Leider auch kurz nach der Abfahrt eine Böe mit ner guten drei bis vier, die mich veranlasste in einem Anflug von Panik das Großsegel zu bergen. Naja, so haben wir dann nur unter Fock mal ein Gefühl für JETTE aufbauen können. Und auch mit nur ner Fock kann sie ganz schön fahren! Na gut, die Vierergruppe Segelschüler hätte aus Taktgründen vielleicht nicht uns als Wendemarke benutzen sollen – aber man will sich ja auch nicht gleich am ersten Schnupper-Tag “im neuen Segelverein” unbeliebt machen. Ansonsten sind die Leute da ja recht gut draufgewesen. Und ich hoffe, dass war nicht nur so, weil sie auf ein neues zahlendes Mitglied spekulieren…

JETTE durfte heute übrigens auswärts übernachten und wird dann heute zum Sonntagmorgen nochmal in Fahrt gebracht – mit dem Opi an Bord, damit wir dann auch mal mit Großsegel fahren können ;-) Wer übrigens saloppe Sprüche zu meinen vorsichtigen und verantwortungsvollen Entscheidungen als Skipper bringt, wird kielgeholt!

Achso – und Klassentreffen war ja am Samstag auch noch. Aber das wird ne längere Geschichte. Oder ne andere. Oder gar keine. Mal sehen…

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