Wurde ja auch Zeit…

Ich hab heute nochmal mit dem Jugendamt telefoniert und darum gebeten, in Sachen Absprache für das kommende Wochenende zu vermitteln. Auf dem Heimweg vom Dienst hatte ich eine Sprachnachricht von der guten Frau, dass Mama die Rieke “wie besprochen holt”. Mit wem hat sie denn das besprochen? Mit mir jedenfalls nicht. Zumindest nicht, wann. Und vor allem nicht: wohin. Berlin ist ja definitiv erstmal gestrichen, solange die Mutmaßungen über die Kindesmißhandlung noch ungeklärt im Raume stehen.
Naja. Heute abend um 21.45 Uhr (!) hat sich das auch geklärt – aufgrund der Witterung lässt sie ihr Wochenende ausfallen und kommt nicht her.
Ohne Worte.

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Weihnachtliche Grüße vom Familienanwalt

Andere Leute bekommen Weihnachtspostkarten (nicht, dass welche schreiben würde…), ich bekomme Post vom Anwalt.

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___
Und nun bin ich in Weihnachtsstimmung. Toll! Endlich geschafft! Wär ja auch gelacht, wenn ich mal an einem Heiligen Abend nicht mit negativen Gefühlen an das Restdrittel meiner eigenen, ehemaligen Familie erinnert würde.

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Unser Samstag

Wir haben den Tag heute mit einem sehr, sehr gemütlichen Frühstück bei den Großeltern begonnen. Das Wetter lockt momentan auch nicht wirklich nach draußen, als ich gestern abend um elf heimfuhr, hatte es minus 17 Grad. Dann haben wir bis zum Mittag gespielt: Mensch ärgere Dich nicht, Gänsebrett – und sogar Scharade mit Omi und Opi!
Und nach dem Mittagsschlaf sind wir ins HeideSpa nach Bad Düben gefahren- Endlich mal wieder nur zu zweit. Rieke und Papa. War auch mal wieder schön!

Heute abend rief dann die Mama an und wollte mich nochmal sprechen. Sie stimme dem Vorschlag für Weihnachten zu, den ihr die Dame vom Jugendamt übermittelt hat. Danke. Wie großzügig, dass ich mit meinem Vorschlag das Wohlwollen ihrer gnädigen *** finde. Aber wieso ließe ich keine Übernachtung zu?

Da ist mir dann der Kragen geplatzt und ich bin laut geworden. Statt mich mal direkt zu fragen oder mit mir zu sprechen, wie wir den Umgang an Weihnachten gestalten, kommt ein Vorwurf! ARRRRRRGGGGHHHHH! Womit habe ich solche geistigen Großtaten verdient?

Natürlich kann Rieke (wie jedes Jahr) vom ersten Weihnachtstag früh bis zweiten abends in Wittenberg bei ihr und ihren Großeltern bleiben. Hauptsache, S. ist nicht da. Aber das hätte man schon vor Wochen und Monaten klären und ansprechen können! Und nicht erst das Jugendamt mit einer (unvollständigen) Übermittlung gebraucht! Vielleicht lernt sie ja daraus, dass auch ich ihr hin und wieder mal einen Vorschlag am Telefon mache, der hörenswert ist. Und ihr nicht immer nur böses will…

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Zwischenfazit Kindesmißhandlung

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

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Besuch vom Jugendamt

Heute hatten wir Besuch. Ich bin ja da noch ein gebranntes Kind, wenn ich mich an die Vorgängerin erinnere, die sich anmaßte, im damaligen Sorgerechtsprozess aus 45 Minuten Besuch bei mir und deutlich mehr bei der Mama (inklusive Kaffeetrinken und so) ein objektives Lagebild zu machen. Das war auch die gleiche Dame, die mir Starrköpfigkeit vorwarf, als ich nach meinem (!) Kompromißvorschlag zu Weihnachten darauf beharrte, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind:

L.: Herr Baumbach, sie ist die Mutter. Sie hat ein Recht drauf, ihre (!) Tochter an Heiligabend bei sich zu haben.
Papa: Und ich? Ich bin der Vater? Steht mir nicht das gleiche Recht zu?
L.: Jetzt seien sie mal nicht so dickköpfig!

Auf meine Frage, was denn aus der Mitarbeiterin geworden ist, erfuhr ich nur, dass sie nicht mehr dort arbeitet. Einer weiteren Rückfrage wurde ausgewichen. Entweder ist sie also rausgeflogen oder befördert worden. Hauptsache ist aber, dass sie mittlerweile ungefährlich ist. Hoffe ich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die nette Dame vom Jugendamt war heute da und hat sich von mir (nochmal) den Fall schildern lassen. Danach hat sie sich mit RIeke unter vier Augen unterhalten und kam nach fünf Minuten wieder mit der Aussage: “Da war was. Sowas denkt sich ein Kind nicht aus.” Auf ihre Frage, wie ich mir denn nun die Änderungen am Umgangsrecht vorstellen würde, war sie dann ganz baff. Ich will daran nichts ändern. Die Mama soll verdammt nochmal in der Pflicht stehen, sich wenigstens aller vierzehn Tage um Rieke zu kümmern.

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

Das vorsichtige Vorfühlen nach einer Weihnachtsregelung brachte mir dann wieder in Erinnerung, dass sich die Mama bis heute (17.Dezember!) dazu auch noch nicht geäußert hat. Ich hab dann von angeboten, dass sie die Maus an den beiden Weihnachtstagen tagsüber in Wittenberg bei den Großeltern haben kann. Mal sehen, ob sie darauf irgendwie reagiert.

Zu meinem Vorschlag, dass ich ihr die Maus am kommenden Wochenende entgegenfahre, dass sie sich wenigstens ein bißchen sehen, habe ich immer noch keine Aussage von ihr. Langsam aber sicher reift die bittere Erkenntnis in mir, dass diese Mutter ihre Tochter gar nicht sehen will.

Und ich hab bald keine Kraft mehr, sie ständig dazu zu zwingen. Wer nicht will, der hat. Ich jedenfalls hab jetzt ein Alternativ-Wochenend-Programm für uns beide gestrickt. Dann eben ohne Mama.

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Kindesschutz oder Umgangsvereitelung?

Ich hab seit 23,5 Stunden keine Antwort auf meine Mail an die Mama von gestern. Vorhin beim Anruf zum Gute-Nacht-Sagen hab ich gefragt, ob sie die überhaupt bekommen hat. Ja. Und, Reaktion? Sie hätte sie an ihre Anwältin weitergeleitet…
Kommt sie nun am Freitag? Bleibt sie? Hat sie irgendwas anderes vor? Einen Kompromißvorschlag? Nichts. Aufgelegt. Punkt.
Ich könnte grad vor Wut die Wände hochgehen. Wenn ich bis morgen abend nichts weiß, gehe ich davon aus, dass sie die Kleine nicht sehen will und plane ein Wochenende mit Ausflügen etc. Ist mir dann auch egal.
Außerdem kommt ja morgen auch noch das Jugendamt. Die Erfahrungen aus dem Sorgerechtsprozeß lassen ja was erwarten. Diesmal bin ich aber anders vorbereitet.

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Von Diskreditierungen und Strafverfahren

…kennst Du das Gefühl, wenn beim Karussel die eigene Schmerzgrenze erreicht ist – und dann die die Sirene, die Lichter und diese elend verzerrte Stimme kündigt an, dass es jetzt noch einen Zahn schärfer wird?

Nachdem ich mich heute morgen mit dem Jugendamt auseinandergesetzt habe und begann, meinen Schreibtisch in der Redaktion aufzuräumen, wurde ich zum Chef reingerufen. Eben gerade sei eine anonyme Anruferin im Sekretariat am Rohr gewesen, die sich darüber echauffierte, dass am Samstag beim Abschlusskonzert ein Praktikant gewesen sei. Dieser Alexander Baumbach. Ob man in der Redaktion nicht wisse, dass gegen den zwei Strafverfahren laufen würden…

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

Mir ist dummerweise von zwei Strafverfahren nichts bekannt. Seltsam nur der zeitliche Zusammenhang mit den Vorgängen des gestrigen Abends im Kalender. Und da es heutzutage ja eher ungebräuchlich ist, Flüche über andere Menschen zu verhängen, möchte ich der Anruferin (oder ihrem Auftraggeber) nur mit dem Alten Testament entgegnen:

Hosea, Kapitel 8, Vers 7:

„Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“

(Lutherübersetzung, revidierte Fassung von 1984)

Ich habe jedenfalls die passenden Maßnahmen dagegen ergriffen. Zum Verdacht der Kindesmißhandlung warte ich morgen noch die medizinische Untersuchung der Kleinen ab und werde dann anschließend Anzeige erstatten. Nur dann diesmal nicht mehr gegen Unbekannt.

Vielen Dank an den kompetenten, netten und hilfsbereiten Mitarbeiter beim Revierkriminaldienst Wittenberg! Wir sehen uns ja morgen wieder…

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Was würdest Du tun, wenn Dein Kind sagt, dass es geschlagen wird? Teil 2

Jetzt versuche ich bereits den gesamten Vormittag, den Fachdienst Jugend beim Landkreis Wittenberg zu erreichen. Überall entweder besetzt oder es geht keiner hin. Ein freundlicher Mitarbeiter von der Jugendbildung (wo ich überall anrufe…) hat mir dann erstmal mitgeteilt, dass für Riekes Fall mittlerweile eine neue Bearbeiterin existiert. Die geht natürlich auch nicht ans Rohr. Jetzt hab ich vor einer Dreiviertelstunde beim Infodesk der Landkreisverwaltung angerufen und drum gebeten, mir mit Priorität einen Rückruf zu verschaffen wegen des Verdachts der Kindesmißhandlung. Vor fünfundvierzig Minuten. Passiert ist immer noch nix.

UPDATE: So, jetzt doch noch geklappt. Sehr nette und hilfsbereite Mitarbeiterin am Telefon. Mal sehen, ob da ein Gespräch und eine Klärung herbeigeführt werden kann.

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Was würdest Du tun, wenn Dein Kind sagt, dass es geschlagen wird?

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

Artikel 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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Unter Strom

Steh ich grad. Bin gestern früher aus der Redaktion heim, hab Rieke ins Mamawochenende verabschmust und noch fix den Golf verkauft. Danach dann zu Bettina nach Berlin. Ein toller Abend mit Sushi und Livekonzert in einer Kellerbar (5 Musiker und ca. 25 Zuhörer) – dann spätnachts heim und heute Mittag noch zu zwei Aussenterminen. Bin immernoch total durchgefroren! Heute abend wahrscheinlich FloPo in Wittenberg – und morgen in die Redaktion…

- unterwegs geschrieben

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