Selbst-Disqualifikation

Ja, ja – so etwas gibt es unter Kollegen auch. Wenn einer aber auch noch gegen einen anderen stichelt, permanent und unterhalb der Gürtellinie – dann sollte er wenigstens darauf achten, welche Scheiben seines Glashauses er einwirft. Und die Rechtschreib-Scheibe hat es ihm grad so angetan, daß es mir in den Augen brennt. Hier ein Beispiel, wie ein Journalist sich in vier (!) Absätzen selbst ins Aus schießt.

“Vielleicht ist er aber auch Beratungsresistent (Lieber Kollege, dieses ‘b’ wird klein geschrieben)

Wenn ich ihm sage…he…dein Video ist unscharf, benutze doch lieber ein Stativ und ziehe die schärfe (und dieses ‘S’ hier groß) per Hand…ist das dann ein guter Rat oder ein Angriff auf die Person. (Der Gebrauch richtiger Satzzeichen erleichtert das Lesen ungemein. Hier wäre ein ‘?’ angebracht gewesen.)

Seltsam ist nur…das es alle sehen, das (mal von der grausamen Grammatik-Konstruktion dieses Satzes abgesehen – hier gehören Doppel-S hin. Oder ‘ß’ für meine oldschool-Fans) seine Videos total unscharf sind, sie trauen sich aber nicht es ihm zu sagen…warum ist das so !

Das ganze (großes ‘G’!) hat wohl mit Psychologie zu tun und sollte eher von denen Beantwortet (und nochmal kleines ‘b’) werden (und hier könnte man ein Komma setzen!) die sich da auskennen.”

Quelle

Warum schreibe ich das hier in meinem Weblog? Normalerweise würde ich heimlich drüber lächeln, wie er sich selbst disqualifiziert – aber nach all den Attacken gegen die mir persönlich sehr lieb gewordene Zielscheibe seiner Giftpfeile ist es Zeit, auch mal meine Ablehnung solch eines Gehabes  auszudrücken. Und das kann ich als Kommentar auf seinem Blog (wo es eigentlich hingehört) nicht tun, weil er diesen nicht freischaltet. Darum also der Umweg über mein eigenes Weblog.

Wer den lieben Action-Foto-Kollegen unterstützen möchte bei der Suche nach Themen, der kann sich mit ihm in Verbindung setzen. Und Mitfahrer sucht er (Immer noch? Warum will nur niemand da mitfahren?) auch – für eine Foto-Expedition in die Wutachschlucht. Zusätzlich zum Wedeln mit dem Spritgeld-Scheck sollte man auch erstmal vorsichtig nachfragen, wann es denn die rechte Zeit für die gemeinsame Fahrt in den Wald ist. Aus familiären Gründen muss er nämlich  erstmal kürzer treten.

Viel Glück, mein Lieber! Und hör bitte auf, rechtschaffene Leute zu ärgern – oder stell Dich der Diskussion in den eigenen Kommentaren.

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Lieblingsmusik

Ich liebe das digitale Zeitalter. War ich doch neulich im Independent in Wittenberg, um einen Milchkaffee zu trinken (so wie früher in der Abiturzeit) – und da höre ich über die Lautsprecher einer sehr entspannten, wohlklingen Formation beim Musikmachen zu. Iphone raus, “Shazaam” gestartet (das ist ein Programm, dass sich ein paar Sekunden lang ein Lied anhört und diesen dann anschließend identifiziert und einen Einkaufslink zu iTunes anbietet) – und anschließend gleich das Album “Dreams” von “The Whitest Boy Alive” gekauft. Dumm an der Geschichte war nur, dass jetzt mein Telefon eine permanente Onlineverbindung brauchte um das Album auch runterzuladen. Daran hatte ich natürlich nicht gedacht – und brauchte dann prompt noch ein Autoladegerät, weil der Akku nach drei Stunden Herunterladen im GPRS-Netz alle war.

Die Musik war es jedenfalls wert. Hier eine Hörprobe: “The Whitest Boy Alive – Don’t Give Up”

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Schweres Gerät

So. Heute abend geht es scharf – Portrait-Shooting ohne Studio und ohne Studioblitz und ohne Blitzentfesselung. Dafür mit dem Speedlite 550EX auf der Kamera und dem Metz 45 CT-4 am umgedrehten Stab gegen eine weiße Wand und eine Rettungsdecke. Ich liebe dieses Improvisieren.

… N I C H T ! ! ! ! ! ! !

Aber dafür hat es Spaß gemacht und ein paar vernünftige Bilder sind hoffentlich auch bei rausgekommen. So albern sah ich dabei übrigens aus:

Canon EOS 20D mit Speedlite 550EX und Metz 45 CT-4 (ohne digital)

Canon EOS 20D mit Speedlite 550EX und Metz 45 CT-4 (ohne digital)

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Alleinerziehende Väter in Norddeutschland gesucht!

Heute hatte ich einen sehr netten Anruf eines Journalisten aus dem hohen Norden, der mich fragte, ob ich ihm nicht einen Single-Dad vermitteln könnte. Auf Anhieb fielen mir nur Dirk Henning in Bayern ein – der Rest meiner alleinerziehenden Mitpapas lebt weltweit verstreut.

Wer sich also angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mit dem Hannes Verbindung aufzunehmen. Bei Interesse Mail direkt an ihn (bildhaft.tv[at]googlemail.com) oder mich. Ich hab sonst auch seine Handynummer, wenn Mail zu umständlich ist.

Ich bedanke mich auch schonmal vorab für die rege Teilnahme…

Lieber Herr Baumbach,

wir machen ein Filmprojekt für den NDR. Wir suchen alleinerziehende Väter aus den norddeutschen Bundesländern. Wir begleiten sie im Alltag und bei dem Wunsch, wieder eine neue Partnerschaft einzugehen (z.B. auch Dates, Events, Alleinerziehenden-Treffen). Natürlich schützen wir die Intimsphäre. Die Dreharbeiten dauern ungefähr 2-3 Tage. Wir zahlen ein Honorar. Meinen Sie, dass Sie uns jemanden vermitteln können? Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Viele Grüße

Hannes Agena und Till Weingarten

bildhaft TV-Produktion
i.A. NDR
Osterstrasse 58
20259 Hamburg
bildhaft.tv[at]googlemail.com
www.bildhaft-tv.de

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Stock photography für Anfänger

Seit wann fotografiert er denn jetzt Stöcke? Das fragen sich meine lieben Leser total zu unrecht! Die Wikipedia weiß wie immer Rat:

Stock photography is the supply of photographs licensed for specific uses. It is used to fulfill the needs of creative assignments instead of hiring a photographer. Today, stock images can be presented in searchable online databases. They can be purchased and delivered online.

Stock photography – Wikipedia, the free encyclopedia

Ich trage mich ja schon seit ein paar Monaten mit dem Gedanken, dass sich eine Fotoausrüstung selbst finanzieren sollte. Und wie setzt man seine Fotos in bare Münze um? Ganz einfach – entweder, man verscherbelt sie an die Presse (weil man in deren Auftrag fotografiert). Oder man verhökert sie an eine Bildagentur. Und davon gibt es ja derzeit einige im Netz, die für den Privatanwenderbereich durchaus auch interessant sein können. Ich hab mich heute mal bei einer solchen angemeldet: www.Polylooks.de

Die größte Schwierigkeit nach dem Lesen der AGB’s  und (foto-)rechtlichen Bestimmungen dürfte das Verschlagworten der Bilder sein. Ich schau mich mal um, ob ich irgendwo ein kleines Tool dafür finde, was selbstständig Synonyme hinzufügt.

Wer mag, darf mich dort auch gerne besuchen: Hier der Link zu meinem Shop.

Einer, der weiß wie es geht, ist Robert Kneschke. Ich leseempfehle für diesen Sachverhalt seinen Blog.

Als Alternativen bieten sich an:

Zu denen kann ich aber noch keine Aussage treffen – dafür muss ich mich dort erst selbst anmelden…

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Silvesterpost

Meine lieben Leser,

Ich möchte in diesem Jahr die Chance nutzen, Euch allen alles Gute, Glück, Geld, Gesundheit und noch viele andere Dinge, die mit “G” beginnen, zu wünschen.
In den Zeiten der Jahresrückblicke möchte ich mich diesen Traditionen nicht anschliessen – dafür war 2009 zu emotional. Mit einigen wenigen, umwerfend schönen Momenten – und vielen tragisch, unglücklichen Szenen.
Und Dankeschön möchte ich sagen für die reichliche Unterstützung meiner Zwergfamilie. Allen, die, wenn auch manchmal nur mit ihren aufmunternden Kommentaren hier im Blog, dabei geholfen haben, dass wir uns nicht vergessen fühlen.
Ich hoffe, dass sich das Verhältnis des Negativen zum Positiven im nächsten Jahr bessern lässt. Und Euch und uns wünsche ich Gottes reichen Segen für das kommende Jahr!

- unterwegs geschrieben

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Weihnachten2009




Weihnachten2009

Ursprünglich hochgeladen von alexxbaumbach

Heiligabend. Traditionell schmückt die Rest-Familie Baumbach Junior erst jetzt ihren Weihnachtsbaum. Der erste Versuch, mal einen ohne Lametta zu schmücken. Aber direkt nach dem Schmückvorgang empfindet man den eigenen Baum ja eh immer als krumm und häßlich, deswegen lasse ich mir noch Zeit mit der Bewertung.

Euch allen da draußen, die derzeit mit SMS, EMails und anderen non-verbalen Mitteln zu Festtagsgrüßen und Rutschwünschen starten – und allen anderen natürlich auch – wünschen Rieke und ich ein frohes Weihnachtsfest; ruhige und besinnliche Stunden im Kreis der Lieben – und Geschenke, die einem persönlich wichtig sind.

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Was würdest Du tun, wenn Dein Kind sagt, dass es geschlagen wird? Teil 2

Jetzt versuche ich bereits den gesamten Vormittag, den Fachdienst Jugend beim Landkreis Wittenberg zu erreichen. Überall entweder besetzt oder es geht keiner hin. Ein freundlicher Mitarbeiter von der Jugendbildung (wo ich überall anrufe…) hat mir dann erstmal mitgeteilt, dass für Riekes Fall mittlerweile eine neue Bearbeiterin existiert. Die geht natürlich auch nicht ans Rohr. Jetzt hab ich vor einer Dreiviertelstunde beim Infodesk der Landkreisverwaltung angerufen und drum gebeten, mir mit Priorität einen Rückruf zu verschaffen wegen des Verdachts der Kindesmißhandlung. Vor fünfundvierzig Minuten. Passiert ist immer noch nix.

UPDATE: So, jetzt doch noch geklappt. Sehr nette und hilfsbereite Mitarbeiterin am Telefon. Mal sehen, ob da ein Gespräch und eine Klärung herbeigeführt werden kann.

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Was würdest Du tun, wenn Dein Kind sagt, dass es geschlagen wird?

___ Der Rest dieses Blogeintrags wird aufgrund einer Gerichtsentscheidung, die ich mangels innerer Energie nicht anfechten werde, zensiert. Es lebe die Verdachtsberichterstattung und die Pressefreiheit! ___

Artikel 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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Mal wieder Schmusetag

Rieke hat Schmusenachholfbedarf. Ich auch. Perfekt. Wir haben den Abend über Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt und dann Cinderella II geschaut. Rieke auf meinem Schoß und Leoni auf Riekes Schoß. Das tat mal wieder verdammt gut.
Uns steht ein stressiges Wochenende mit viel Termindruck bevor. Am Freitag ist Generalprobe für das Abschlusskonzert der Musikschule, am Samstag dann Aufführung. Danach kommen Freunde aus Hennigsdorf und K. zu Besuch (plumps) und wir wollen in die Kräuterscheune und Familienfotos machen. Sonntag nachmittag kommt dann mein Cousin mit Familie zu Besuch, ähnliches Programm – nur ohne Fotos. Und obwohl ich mich tierisch freue, alle mal wiederzusehen und ein Haus voller lieber Menschen zu haben – geniesse ich grad im Moment doch sehr die Stille. Ich hatte aber auch einen arbeitsreichen Tag – und noch viel zu tun bis Freitag.

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