Der Mann aus dem anderen Jahrtausend – Richard Groß

Ein interessantes Gedankenexperiment bildet die Grundlage für Richard Groß‘ Roman Der Mann aus dem anderen Jahrtausend. Aus der Perspektive der frühen 1960er Jahre erzählt er die Geschichte einer Begegnung zwischen den Welten – aber nicht nur zwischen interstellaren Unterschieden, sondern auch zwischen gesellschaftlichen Unterschieden über den Zeitlauf von rund 200 Jahren. Bestimmendes Thema dabei: Vertrauen.

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Befehl aus dem Jenseits – Thomas R. P. Mielke

„Befehl aus dem Jenseits“ – was wie ein Grusel-Groschenroman aus den 1950er Jahren klingt, ist eigentlich eine kurzweilig zu lesende Geschichte über extraterrestrische Intelligenz. Vier Erzählebenen treffen in dieser kurzen Geschichte von Thomas R. P. Mielke zusammen: drei sind irdischer Natur, eine vierte erzählt in der Perspektive eines Außerirdischen.

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Der Damm gegen das Eis – Herbert Friedrich

Eine Baustellengeschichte ist Der Damm gegen das Eis von Herbert Friedrich. Aber nicht irgendeine Baustellengeschichte – sondern ein großes Tagebuch der ingenieurtechnischen Leistung an einem Großprojekt genau wie ein Tagebuch über die Entwicklung der Menschen, die an dem Bau mitwirken.

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Verstorben: Carlos Rasch

Wie ich heute per Nachruf auf der Andymon-Facebook-Seite von Thomas Franke erfahren erfahren habe, ist schon vor Wochen der DDR-Science-Fiction-Autor Carlos Rasch verstorben.

Carlos Rasch wurde am 6. April 1932 im brasilianischen Curitiba als Sohn deutscher Eltern geboren. Diese zogen, als Carlos sechs Jahre alt war, zurück nach Deutschland – wo der Junge bis 1944 in Elbing (dem heutigen Elblag in Polen) aufwuchs. Nach Stationen in Calbe (Saale) und Köthen ging Rasch 1963 nach Falkensee. Seit dem Jahrtausendwechsel lebt er in Brieselang, wo er jetzt auch verstarb.

Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Dreher, ab 1951 dann beim Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst ADN. Er beginnt neben der journalistischen Tätigkeit mit dem Schreiben von phantastischer Literatur, ab 1965 freischaffend.

Carlos Rasch war neben zahlreichen Veröffentlichungen auch an der Planung für die 13-teilige Weltraumserie „Raumlotsen“ des DDR-Fernsehens beteiligt, die aber nie produziert wurde. Er fällt in politische Ungnade, die bis in die 1980er Jahre anhält. Nach der politischen Wende in der DDR veröffentlichte er Skripte von „Raumlotsen“ als eigenständige Bücher. Außerdem arbeitete er im Havelland als Lokaljournalist für die Märkische Allgemeine Zeitung, bis er 1997 in Rente geht.

Ein Bild von Carlos Rasch kann man sich hier machen. Mehr Informationen zum Autor und seinen weiteren Büchern, die nach der Wende in der Edition Digital wiederbelebt wurden, gibt es hier: http://edition-digital.de/blog/rasch/

Ich selbst habe bisher von ihm folgende Bücher rezitiert:

Der blaue Planet

Asteroidenjäger

Die Offenbarung des Uhrwerks – Sven Haupt

Kennst du das auch? Du liest ein Buch – und plötzlich erinnerst du dich an eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre, die du in einem anderen Buch, Film oder Musikstück schon mal gefühlt hast? Beim Lesen von Sven Haupts Episodenroman „Die Offenbarung des Uhrwerks“ ging es mir ganz oft so. Und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen – denn er hat nicht die Themen anderer Werke plagiiert, sondern große, klassische Themen auferstehen lassen, fast wie in einer Hommage an große Geister.

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Wild Card – Nina Casement

Nichts weniger als einen „postapokalyptischen Roadtrip“ verspricht Nina Casement den Lesern ihres Romans „Wild Card“ – und um das Fazit vorwegzunehmen: sie liefert auch. Und zwar nett verpackt und inhaltsschwer.

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Start zur Unterwasserstadt – Rolf Ulrici – Monitor 4 (Original: „„Monitor“ startet zur Unterwasserstadt“)

Ein Jahr ist vergangen. Die Freunde kehren in den Ferien zurück an die Küste der Biskaya – und finden dort weder Professor Charivari noch Superhirn vor. Ihnen wird nur eine seltsame Warnung in Form eines selbstzerstörenden Briefes übergeben.

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Raumschiff verschollen – Rolf Ulrici – Monitor 3 (Original: Raumschiff „Monitor“ verschollen)

Aus dem Heimflug von der pazifischen Unterwasserstadt nach Marac wird es für Superhirn und seine Crew vorläufig nichts. Touristen belagern das Hochmoor, ein Anflug auf die Station von Professor Charivari ist damit unmöglich.

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Verfolgungsjagd im Weltall – Rolf Ulrici – Monitor 2

Weltraumfahrt, Unterwasserabenteuer, Telepathie – es geht rund in „Verfolgungsjagd im Weltall – Geheimer Start von Basis 2“ von Rolf Ulrici, dem zweiten Band der Monitor-Reihe.

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Geheimer Start – Rolf Ulrici – Monitor 1

Science Fiction für Jungs war eine ganz große Nummer in den 1960er und 1970er Jahren. Und wer sich mit dieser Thematik auf dem deutschsprachigen Markt beschäftigt, der kommt um einen Namen nicht herum: Rold Ulrici. Ich kenne ihn seit meiner eigenen Kindheit. Einer seiner „Käpt’n Konny“-Romane war das erste Buch, dass ich als ABC-Schütze gelesen und später in der Schule vorgestellt und rezensiert habe. Mit „Geheimer Start“ legt der Fließbandschreiber den Grundstein für zahlreiche weitere SF-Abenteuer. Und damit fangen wir auch schon an: Start ins Abenteuer!

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