Hoch und runter in meinem IPhone: Mjuix

admin | Musik
6 Okt 2010

Vor diesem Artikel drücke ich mich schon seit längerem. Warum? Weil ich ungern über Dinge schreibe, die ich nur ansatzweise überblicke. Eine faszinierende beim Schreiben über eine junge Band, die ich erst seit Ende August beim “Rock around barock” kenne. Und die seitdem einen Stammplatz in der Hitliste meiner -Datenbank hat. Aber vorweg gibt es erstmal Musik von denen:

Die Rede ist von mjuix. Und weil es so schwierig ist, möchte ich die vier Bandmitglieder erstmal selbst zu Wort kommen lassen.

Seit wann gibt es mjuix? Wie seid ihr entstanden?
Als das Zwei-Mann-Projekt um Tru D. Mjuic und Dan K. im Jahr 2007 merkte, dass in einen 40 qm großen Proberaum noch weitere Musiker passen, holten sie sich per Internetannonce Bassman ins Boot. Danach wurden Gitarristen gecastet, was schwieriger war, da viele Gitarristen fanden, dass die damaligen Songs zu wenig Platz für ihr Instrument boten. Ronson war zum Glück anderer Meinung und stieß im März 2008 dazu.
Wie würdet ihr selbst eure Stilrichtung bezeichnen?
Die Frage, ob wir eine Stilrichtung als Prädikat brauchen, plagt uns schon seit langem. Wir glauben: nein, da wir uns momentan dadurch in unserer musikalischen Freiheit einschränken würden. Im Proberaum wird jede musikalische Idee ernstgenommen, was wahrscheinlich nicht so wäre, wenn wir uns als Indiepop- oder Electrofunk-Projekt bezeichnen würden. Deshalb wollen wir die Frage so beantworten: Unser Ziel ist es, energiegeladenen tanzbare ungewöhnliche elektronisch angehauchte Pop-Songs zu machen, bei denen alles auf der Bühne live umgesetzt werden kann.
Welche Einflüsse haben euch geprägt?
Wir streiten uns täglich über Bands, da wir eigentlich keine wirklich gemeinsamen Musikvorlieben haben. Jeder kommt aus einer anderen Richtung und bringt etwas mit. Gerade darin liegt unser Potential – eine Funkgitarre, ein Soul-Bass, ein Dark-Wave-Schlagzeug, ein Elektropop-Synthi und eine vielseitige Frauenstimme, die Gemeinsamkeiten suchen und neue Spielräume erforschen.
Wie oft steht ihr im Jahr auf der Bühne?
In den letzten beiden Jahren waren wir wohl so 15-20 mal jährlich live zu sehen, wobei die Bühnen größer und die Fahrwege länger werden – und manchmal gibt es sogar was total leckeres zu Essen.
Was macht ihr “im richtigen Leben”?
Das klingt ja fast so als existierte mjuix nur in einer virtuellen Welt. Aber natürlich hat jeder noch andere Beschäftigungen, wobei die meisten Bandmitglieder im Kulturbereich tätig sind – als Musiker, Gitarrenlehrer, Mitarbeiterin bei einem internationalen Kulturfestival oder einfach nur als Lehrer, der seinen Schülern hier und da mal was über erzählt.
Wo soll die Reise hingehen? Pläne für neue Alben, -Touren, Festivals…
Wir befinden uns gerade mal wieder in einer kreativen Schaffensphase, und arbeiten an einer neuen Platte, die wir ab Herbst 2011 präsentieren wollen. Und da dazwischen ja noch die schöne open air Zeit kommt, gibt es bestimmt im Sommer den ein oder anderen -Gig von mjuix.
Hier ist Platz für Anekdoten rund um die Band! Habt ihr irgendwelche Rituale vor dem Auftritt, besondere Erlebnisse?
Wir haben ein besonderes Ritual vor dem Auftritt – verstecken spielen. Da wir vor den Gigs gerne nochmal in uns gehen und jeder sich sein Plätzchen in oder um den Backstage-Bereich sucht, ist nämlich immer einer weg, wenn wir auf die Bühne gehen wollen. Wenn ihn dann ein zweites Bandmitglied suchen geht, sind schon zwei weg. Ein lustiges Spiel!

Und zum Schluss noch administrativ: seid ihr bei einem Plattenlabel? Welches?
Wir haben bisher kein passendes Plattenlabel gefunden.
Wer jetzt Blut geleckt hat an der Musik von mjuix, ist herzlich eingeladen, sich die MySpace-Seite anzuschauen. Dort drüben gibt es noch andere Videos, Hörbeispiele, Texte – und auch die Links zum Amazon- und iTunes-Store.

Quelle: Mjuix

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