Twitter, Spiegel Online und Google-Suchergebnis Nummer eins interessieren sich seit einigen Stunden für die kinderfreundliche sächsische Firma KOMSA. Zwei Blogger hatten eine Abmahnung der 1200-Angestellten-Firma mit 700 Mio Euro Umsatz erhalten, weil sie angeblich das Logo der KOMSA auf ihren Homepages benutzt hätten – dabei war dieses Logo nur im Firmennetzwerk durch einen dort installierten Adblocker zu sehen. Und die Rechtsabteilung hat ohne vorherige Rücksprache oder unabhängige Prüfung direkt scharf geschossen. Mit dem Erfolg, dass sie jetzt den Super-GAU in der Öffentlichkeitswahrnehmung erleben. Kein gutes Aushängeschild für eine Telekommunikationsfirma, wenn man sich so wenig mit Netzwerk-Technik und -Bugs auskennt:
Gestern Nachmittag erhielt ich von André Bienzeisler, Betreiber von 4phones.de per XING folgende Nachricht:
„…ich habe gerade eine Mail (mit angehängter Unterlassungserklärung) von der KOMSA-Anwältin erhalten, die zwar an mich adressiert, aber mit “Sehr geehrter Herr Windfelder” beginnt. Zufall oder hast Du auch Post von der Dame?“Das macht mich natürlich neugierig, ich antwortete:
„Ooops, ich kenne KOMSA gar nicht und habe auch (noch?) keine Post bekommen. Um was genau geht es da?“Daraufhin schrieb mir André:
„Es geht um die unerlaubte Nutzung des KOMSA-Logos. Du standest wahrscheinlich auch noch auf der Liste. Ich habe vorhin dort angerufen und bin vor Lachen bald vom Stuhl gefallen.“
Witzabmahnung von komsa an 100partnerprogramme.de » Affiliate-Marketing-Blog
Michael Stehmann zitiert in seinem Kommentar dazu vollkommen richtig Matthäus 26,52: “Wer zum Schwert greift, soll durchs Schwert umkommen.” – Ich füge noch Hosea 8,7 hinzu: “Denn Wind säen sie, und Sturm werden sie ernten”. Den berechtigten Sturm der Entrüstung und des Auslachens in der Blogosphäre – und dank Google News und Spiegel Online auch in der realen Nachrichtenwelt.




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