Zumindest, wenn es um das Installieren von XP geht. Ich hab meinem Vater meinen alten Acer Aspire 3000 versprochen, der nur noch ohne Akku und in den ersten fünf Minuten mit infernalischem Lüfterlärm läuft, damit er erstmal wieder einen Computer daheim hat. Nun lief das gute Stück in den letzten Jahren ausschließlich mit Ubuntu Linux (und das gar nicht mal schlecht…), aber mein Daddy will natürlich aus Gewohnheitsgründen Windows XP drauf haben. Also, Recovery CD rein, Urzustand herstellen – um dann festzustellen, dass der Linux Bootloader noch da ist.
Jetzt hab ich eine Original-Windows-CD eingelegt, um per fixmbr den Master Boot Record heile zu machen – nur um dann festzustellen, dass die Recovery CD keine heile Festplatte mehr findet. Nach ungefähr zwei Stunden und der Komplettinstallation von XP von der Original-CD war ich dann auch endlich soweit, die Recovery-CD (mit allen Treibern und dem ganzen Beilagen-Software-Krempel und so) zu installieren.
Wie einfach ist doch ein einffaches Aufsetzen von Ubuntu oder OpenSuse im Vergleich zu diesem antiquierten XP geworden…! Aber jetzt läuft die Kiste wenigstens wieder unter XP. Installation von OpenOffice.org und den essentiellen Arbeitsprogrammen war dann noch ne Sache von einer halben Stunde…
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