Na, wenn das mal kein selbstbewußter Start ins Wochenende ist!
Alexander ist der Inbegriff für: A: ausgelichen L: lebensfroh E: egoistisch X: xenophobisch A: ausdauernd N: neutral D: dickköpfig E: extrovertiert R: romantisch
Na, wenn das mal kein selbstbewußter Start ins Wochenende ist!
Alexander ist der Inbegriff für: A: ausgelichen L: lebensfroh E: egoistisch X: xenophobisch A: ausdauernd N: neutral D: dickköpfig E: extrovertiert R: romantisch
Wir sind heute sage und schreibe sechs Stunden (mit Pausen) heimgefahren. Davon hat Rieke ungefähr 1 Stunde und 15 Minuten Bambi auf dem Laptop angeschaut, gequasselt, gespielt, getobt, gegessen…und geschlafen. Nach dem Aufwachen in Halle an der Saale wurde ich Zeuge folgenden Vater-Tochter-Dialogs:
Vater: (singt)…”Fuchs Du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her…”
Tochter: “Papa – ein Fuchs ist aber ein Tier für Babies!”
Vater: “Aha…und was ist dann ein Tier für große Kinder?”
Tochter: “Na, ein Tier für Fünfjährige ist zum Beispiel ein Elefant oder ein Tiger!”
Vater: “Und was ist dann ein Tier für Erwachsene?”
Tochter: “Aber Papa – unsere Babykatzen!”
So. Endlich bin ich auch diese süße Last von den Schultern losgeworden. Seit mehreren Wochen schiebe ich die Aufgabe vor mir her, für die Hochzeitszeitung meines besten Freundes einen Beitrag zu verfassen. Am Wochenende rufen mich schon wildfremde Leute anonym an, um mich an die Deadline für die Drucklegung zu erinnern – und hier in der Seniorenpension “Am Hachenberg” hab ich jetzt endlich mal genug Muße gefunden, die 440 Wörter zu schreiben, die mir dann hoffentlich nicht noch zusammengekürzt werden.
Wat freu ich mich schon auf dieses Fest!
Papas Arbeit fetzt! Und “heiß oder kalt?” kann auch die kleine Maus fragen…So, dann sehr ihr wenigstens auch mal, dass es der Rieke hier bei dieser schweren Tätigkeit nicht langweilig wird!
Momentan überschlagen sich ja die Fernsehsender wieder mit ihren Historienrundschauen rund um den Mauerfall. Hier in Erndtebrück (ja, im Westen…) haben wir TV auf dem Zimmer und können ja auch mal eine Sendung ansehen – und grad eben lief eine dieser Dokus beim ZDF. Und ich bin immer wieder überwältigt, wie emotional mich diese Bilder von damals treffen. Vor allem jetzt, wo ich meiner Tochter die Bilder erkläre, die ich als Neunjähriger damals live im Fernsehen gesehen habe!
Den Rücktritt von Erich Honecker erinnere ich noch, als wäre es gestern gewesen. Wir waren im Urlaub – wie in jedem Jahr in den Herbstferien in Alt Töplitz bei Potsdam – und ich habe in der ARD “Alice im Wunderland” gesehen, als unten die Laufschrift mit der Rücktrittsmeldung eingeblendet wurde. Danach haben sich dann die Erwachsenen nach draußen verzogen, um über die weltpolitische Lage zu diskutieren. Aber auch ich als Kind habe gespürt, dass hier Geschichte passiert…
Und dann in den Tagen danach, als irgendwie alles politisch war, und jeder gefordert war – das hat man als Kind gespürt. Und dann kam der neunte November. Eines dieser schicksalhaften Daten in der deutschen Geschichte…
Am elften (ein Samstag) hatte ich bis zum Mittag Schule (ich war ja in der dritten Klasse) – und am Nachmittag sind wir nach Gräfenhainichen gefahren, um uns in der Polizeistation in die Menschenschlange einzureihen, um ein Visum zu bekommen. So gegen siebzehn Uhr sind wir dann mit meinem Opa nach Westberlin aufgebrochen. Meine Güte, war das eine Spannung im Lada, als wir auf der Autobahn an dem Schild “Letzte Ausfahrt in der DDR” vorbei an die Grenzstation gefahren sind! Und dann die Grenzkontrolle – für die Erwachsenen im Auto muss das die Hölle gewesen sein. Es war ja alles so unvorstellbar nach den Jahrzehnten mit der Mauer! Ich als Kind hab nur die Erleichterung gemerkt, als wir dann endlich “drüben” waren! Da, wo mir heute noch auf dem Weg nach Berlin, auf der A115, durch den Kopf geht, wie wir damals links durch den Grenzpostenbau durchmussten…Und dann haben wir das Auto in Wannsee stehenlassen und sind mit der S-Bahn zum Ku’Damm gefahren…alles hell, alles bunt, alles wach, alles laut, alles so…Westen! Und wir standen an der Ampel. Und da war diese Bushaltestelle an der Meinekestrasse (die war damals schon vollverglast)…und ich hab mich gefragt, wer denn da so einen Haufen Zeitungen in die Ecke gemüllt hat…ein Riesenberg. Bis ich merkte, dass der Zeitungsberg sich bewegte – und ein Obdachloser mich angeschaut hat. Und ich dachte nur ‘In der Schule, die Lehrer…die hatten alle recht!”
Das war meine erste Lektion in Sachen Legenden und Wirklichkeiten…
Wie hast Du den Mauerfall erlebt? Hast Du auch noch so gravierende Erinnerungen? Wirst Du auch emotional bei den alten Bildern? Schreibt mir mal!
Was wäre der moderne, alleinerziehende Vater ohne Internet? Der Exot in seiner Umgebung, eingespannt vom Alltag und sozial weitestgehend isoliert. Gottseidank gibt es ja aber noch die Arbeit (Kontakt mit anderen Erwachsenen) und das Internet (Kontakt mit sympathischen Menschen). Das soll jetzt mal nicht als Generalkritik an meinen Kollegen verstanden werden – aber die Typen kann man sich natürlich nicht aussuchen. Und wie bei einem “richtigen” Freundeskreis will man sich auch im virtuellen Raum ja nur mit Sympathieträgern umgeben.
Seit einigen Tagen gibt es wieder zwei Neuzugänge in der Virtualität. Einer alleinerziehend wie ich – und ein demnächst freischaffender Psychopath aus der Schweiz. Und das schöne am Arbeiten über Tage: man kann den lieben, langen Tag mit IPhone per Mail in Verbindung bleiben und kommunizieren. In den Pausen natürlich nur. Versteht sich von selbst. Oder?
Und offensichtlich hasst er die Luftwaffe! Sonst wäre auf diesem Sch***-Hachenberg (für die Nicht-Auskenner: das ist da, wo Rieke und ich grad sind) nicht an 400 Tagen im Jahr schlechtes Wetter!
Ich meine, es ist doch eine Frechheit von einem Ort südlich des Polarkreises, dass es hier nur zwei Wochen Sonne gibt! Und die restliche Zeit Nebel oder Regen. Oder beides. Oder Schnee…
- unterwegs geschrieben
Lagsamkeit ist eine Zier – und offensichtlich geht’s bei McDonalds nicht ohne ihr. Dass die Damen (und Herren) im Wirtshaus zum Güldenen M in Wittenberg schon nicht unbedingt das FAST food erfunden haben, ist mir ja hinlänglich bekannt – aber dass ich heute abend Rieke vorsorglich einen Film auf dem Netbook angemacht hab, bevor ich mich in die Warteschlange eingereiht habe – und bei meiner Wiederkehr sage und schreibe 32 Minuten vergangen waren, schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht! McD am Autobahnkreuz Kassel-Mitte. Nie wieder!
Dafür wurde ich dann anschließend auf der Bundesstrasse von Fritzlar Richtung Dillenburg wieder besänftigt. Auf der dortigen Achterbahn hatte ich einen schwarzen 3er BMW vor mir, der die Strecke im Schlaf kannte. Da hab ich mich dann hinten in die Stoßstange eingeklinkt und so wenigstens noch mal ein paar Minuten gutgemacht.
Gottseidank – die letzte Abendfahrt nach Erndtebrück! Jetzt nur noch die fünf Tage hier auf’m Berg aushalten, und dann ist wieder normales Leben angesagt!
Ich hab eigentlich gedacht, ich hätte das Kopfschüttel-Blog hier schonmal vorgestellt. Dem ist aber wahrscheinlich nicht so:
Für Männer, die Frauen mögen und gerne um sich haben, aber von gerade einer besonderen Sache keine Ahnung haben: von Frauen eben.Es sind nicht die vielen kleinen Eroberungstechniken gemeint: vielmehr die alltäglichen und charmanten Dinge der Frauen, die uns Männer nur zu einem bringen:zum Kopfschütteln.
Das Kopfschüttel-Blog » Kopfschüttel-Blog
So. Nach der Lektüre von zwei-drei dieser Geschichten fühlt sich Haushalt als einziger Erwachsener gar nicht mehr so schlecht an.
Es gibt immer ein erstes Mal – sag nimals nie – Pech im Spiel, Glück in der Liebe…
Und trotzdem ist es noch ein schöner Abend geworden! Gute Nacht, Euch da draussen…
— unterwegs geschrieben