Lustkauf

Angesichts der  Tatsache, dass ich seit K.’s Auszug aus unserem Haus im November mein IPhone nicht mehr synchronisieren konnte, hab ich die Mai-Investition mal auf Februar vorgezogen und mir einen dieser schnuckelichen kleinen EeePC 900 gekauft. ITunes installiert – und prompt festgestellt, dass man einmal mit dem IPhone gekaufte Musik nicht mehr ins ITunes bekommt…doof.

Mein neuer, kleiner EeePC

Jetzt hab ich aber auch keine Lust, meine 20-25 Tracks, die alle für 99 Cent erworben wurden, mit einem Programm zu retten, dass mich auch 30 Euro kostet. Kann man mir sowas nicht vorher beegreiflich machen? Liebe Apple-Leute: Bitte macht es auch mir als dem Blödesten unter euren Kunden klar – mir also – wann man wo und wie lange die auf ewig gekaufte Musik behalten kann!

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Offene Briefe

Keine Angst, ich werde jetzt keine Privatkorrespondenz zwischen mir und meinem Beinahe-Ex-Eheweib veröffentlichen. Vielmehr geht es hier um eines meiner Hobbies – nämlich dem “Wenn-ich-groß-bin-werde-ich-Journalist”-Nachdenken. Ich beobachte nämlich seit einigen Tagen auf den Seiten von medienlese.com einen interessanten Trend: offene Briefe über Jobs in der Medienlandschaft zu veröffentlichen (offene Briefe veröffentlichen, ist das moppelt gedoppelt?)

Angefangen hat es am 1. Februar mit diesem hier von einem nicht näher genannten Anonymous (wenn schon moppelt gedoppelt, dann konsequent!):

Anonym wurde uns ein offener Brief geschickt. Darin beschreibt offenbar ein freier Journalist seine berufliche und finanzielle Situation. Er gibt zu: Auf die angestellten Kollegen ist er neidisch.

Offener Brief: Vom Neid auf die Festangestellten » medienlese.com

Zwei Tage später hat ihm ein freier Journalist, Don Dahlmann, geantwortet:

Die Freiberuflichkeit hat viele Vorteile – findet Don Dahlmann und hat gute Argumente gegen eine Festanstellung. Außerdem gibt’s fünf Tipps für angehende freie Journalisten.

Offene Antwort: Vom Glück eines freien Journalisten » medienlese.com

Und Ronny Grob gießt heute Öl ins Feuer – wahrscheinlich um die Diskussion in Mediengestalterkreisen nochmal so richtig anzuheizen:

Schon wieder ein anonymer Brief – aber diesmal schreibt ein Festangestellter. Sein Alltag in der Redaktion: Kaffee schlürfen, beschäftigt tun, Raucherpausen und aufs Gehalt warten.

Wie ich mich als hochbezahlter Redakteur durch den Alltag mogel » medienlese.com

Alle drei Artikel sind natürlich von Fachleuten verfasst, lassen sich also durchaus amüsant und kurzweilig lesen – und vor allem trefflich kommentieren. Das man dabei hin und wieder auch einfach mal die Schnauze halten sollte, beweisen die getroffenen Hunde, die am lautesten bellen. Oder haben die am Ende gar recht?

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