Ich dachte ja immer, dass dieser Typ hier einen fotografischen Schatten hat: Troy latscht seit Jahren durch die (meist nächtliche) Welt und fotografiert lange – das heißt in Wahrheit per Langzeitbelichtung. Kamera aufs Stativ, den Verschluss auf B und abdrücken – und dann zischt er los, bewaffnet mit einem (oder mehreren) Hand-Blitzgeräten, die er mit farbiger Folie abdeckt. Und er kriegt so wahnsinnig gute Fotos raus:
Lost America ::::: Aircraft Boneyards
Da lese ich heute bei fokussiert.com folgendes:
Mit einer Belichtungszeit von sechs Monaten zeichnet der Engländer die Sonnenbahnen über seiner Heimatstadt Bristol auf.
Für das Bild der Clifton Suspension-Brücke begann Justin Quinnell die Belichtung am 21. Dezember zur Zeit der Wintersonnenwende und belichtete bis zum Sonnenhöchststand am 21. Juni. Quinnells Kamera ist eine Lochkamera.
Belichtungszeit sechs Monate: Die Sonne über Bristol » fokussiert.com
Verrückt, diese Lochkamerafotografen. Und wieviel Batterien die brauchen würden, bis sie so ein Bild wie Troy (siehe oben) hinkriegen…Verrückt!





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